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Pressemeldung vom 10.06.2017

Kofferversteigerung mit über 1000 Fundstücken

Der Flughafen Frankfurt-Hahn lädt alle zwei Jahre zu einer Kofferversteigerung ein. Über 400 Besucher waren an diesem Samstag dabei, um bei der Aktion auf Fundsachen aller Art zu bieten.


Einen wahren Wettstreit boten sich die Besucher an diesem Wochenende bei der Fundsachenversteigerung des Flughafens Frankfurt-Hahn. Über 1000 Fundstücke, darunter Koffer, Rucksäcke und weitere „Schätze“ kamen bei der Auktion unter den Hammer.

„Schon kurz nach der Öffnung der Halle waren die ersten Bieter vor Ort, um sich ein Bild von den vielen verschiedenen Gegenständen zu machen“, berichtet Flughafen-Sprecherin Hanna Hammer. Lange Schlangen bildeten sich vor den Ausstellungsvitrinen, in denen Handys, Tablets, Laptops, Uhren und Schmuck ausgestellt waren. Für Aufsehen sorgte auch der meterhohe Kofferberg, der auf der Bühne der Bürgerhalle Sohren, wo die Versteigerung in diesem Jahr erstmals stattfand, aufgeschichtet worden war.

„Die Koffer haben für die Mitbietenden den besonderen Reiz, dass man vorher nicht weiß, was sich darin befindet“, erzählt Hanna Hammer. Deswegen werden auch die Rucksäcke ungeöffnet versteigert, ebenso wie manche „Überraschungskiste“, in denen sich dann allerlei Fundstücke befinden. Gleich der erste Koffer erzielte einen Preis von 120 Euro – was den einen oder anderen der rund 400 Besucher dann doch erstaunte. Doch nicht immer wurde derart hoch gepokert. Die Besucher konnten allerlei Schnäppchen machen und sich zwischendurch darüber wundern, wie viele unterschiedliche Dinge an einem Flughafen verloren gehen.

Unter den Fundsachen sind traditionell allerlei schräge Stücke. Für Belustigung sorgte eine drei Meter hohe Metallgarderobe ebenso wie ein gemaltes Bild mit galoppierenden Pferden. Die Mitarbeiter des Auktionshauses Wendt, die vom Flughafen für die Veranstaltung beauftragt worden waren, führten dementsprechend mit viel Humor durch die Veranstaltung. Bei einer Tüte mit Hüten setzten sie sich die schönsten Stücke gleich selbst auf. Einen Koffer boten sie als den „hässlichsten“ des Tages an. Immer mit Erfolg: Jedes Stück wurde unter die Leute gebracht – auch der vermeintlich unschöne Koffer bekam einen neuen Besitzer.

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