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Flughafen Frankfurt-Hahn

Vom amerikanischen Militärflugplatz zum Internationalen Verkehrsflughafen: Seit seiner zivilen Inbetriebnahme im Jahr 1993 hat sich der Flughafen Frankfurt-Hahn zu einem bedeutenden Luftfahrt-Standort entwickelt. Das Geschäftsmodell steht dabei auf den beiden starken Säulen Passage und Luftfracht. Frankfurt-Hahn ist der zehntgrößte deutsche Passagier-Flughafen: Jährlich nutzen bis zu drei Millionen Fluggäste den internationalen Airport in Rheinland-Pfalz. Im Cargo-Geschäft meldete Frankfurt-Hahn 2011 einen Rekordwert von mehr als 286.000 Tonnen und steht aktuell auf Rang Sechs in Deutschland.

Das Land Rheinland-Pfalz hat die Chancen, die sich seit 1990 durch die Freigabe mehrerer Militärflugplätze ergaben, im Rahmen des Konversionsprogramms erfolgreich genutzt und wird sie weiter nutzen. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung war der 22. April 1999: Damals landete erstmals ein Passagierflugzeug der irischen Fluggesellschaft Ryanair an einem Ort in Rheinland-Pfalz, den bis dahin kaum jemand kannte. Tatsächlich wurde mit diesem historischen Datum für ganz Deutschland ein neues Zeitalter des Flugverkehrs eingeleitet: das des Low-Cost-Fliegens. Heute steht Frankfurt-Hahn als Synonym für den ersten und am konsequentesten geführten Low-Cost-Flughafen Deutschlands.

Effizient und kostenbewusst – in allen Bereichen
Mit der Ansiedlung der irischen Ryanair im April 1999 setzte Frankfurt-Hahn das effiziente Geschäftsmodell der Low-Cost-Airline auf der Flughafenebene um. Auf eine kurze Formel gebracht, bedeutet dies: Effizienz und Kostenminimierung in allen Bereichen. Im Einzelnen heißt es: Effiziente operationelle Prozesse und damit schnelles Check-In, kurze Wege, schnelle Turnaround-Zeiten und hohe Pünktlichkeitsrate. Der im Hunsrück gelegene Airport ist noch heute der größte deutsche Ryanair-Standort, daneben haben sich weitere Low-Cost-Airlines und Charterfluggesellschaften angesiedelt. Von Hahn aus werden inzwischen über 50 attraktive Urlaubsziele in ganz Europa und Nordafrika angeflogen.

Drehkreuz inmitten der „Blauen Banane“
Gleichzeitig ist Frankfurt-Hahn einer der wenigen internationalen Verkehrsflughäfen in der Bundesrepublik mit einer uneingeschränkten 24-Stunden-Betriebserlaubnis. Das bietet Wachstumschancen vor allem für das Frachtgeschäft: Schon seit Jahren zählt der Hahn zu den wichtigsten Frachtstützpunkten weltweit. Mehr als 90 Prozent des Cargo-Aufkommens in Deutschland werden über nur fünf Flughäfen abgewickelt. Einer davon ist der Flughafen Frankfurt-Hahn. Er liegt mitten in einem der bedeutendsten Wirtschaftsräume Europas: dem Gebiet der sogenannten „Blauen Banane“, das sich von Marseille über die Schweiz, Westdeutschland und Benelux bis London quer durch Europa erstreckt. U.a. wurde „der Hahn“ schon fünf Mal seit 2006 mit dem „Air Cargo Award of Excellence“ ausgezeichnet. Bewertet wurden hierbei in erster Linie die Qualität der Abfertigung, das Preis-/ Leistungsverhältnis, Einrichtungen für die Frachtabwicklung sowie die Leistungen der beteiligten Behörden.

Flughafen-Standort mit vielen Pluspunkten
Neben der Nachtflugerlaubnis und der verkehrsgünstigen Lage punktet der Hunsrück-Airport mit weiteren Vorteilen in der internationalen Luftfahrt-Branche: Eine 3.800 Meter lange Start- und Landebahn, ein Instrumentenlandesystem, das sicheren Flugbetrieb auch bei Schlechtwetter ermöglicht, sowie gute Straßenanbindungen an die umliegenden Wirtschafts- und Bevölkerungszentren sprechen für den Flughafen Frankfurt-Hahn. Im Umkreis von 100 Kilometern leben rund 5,5 Millionen Menschen, die den Airport bequem in 90 Minuten erreichen können.

Kräftiger Jobmotor für Rheinland-Pfalz
Seit Januar 2009 ist das Bundesland Rheinland-Pfalz als Mehrheitseigner mit 82,5 an der Flughafengesellschaft Frankfurt-Hahn GmbH beteiligt. Das Bundesland Hessen hält 17,5 Prozent. Der Standort gilt als Jobmotor: Mehr als 2.000 Menschen sind direkt am Standort beschäftigt, insgesamt sind rund 11.000 Arbeitsplätze mit der Präsenz des Flughafens verknüpft.