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Pressemeldung vom 12.12.2003

Auf dem besten Weg zum führenden Low-Cost-Airport

Flughafen Frankfurt-Hahn, 12.12.2003. Anlässlich der heutigen Pressekonferenz präsentierten Geschäftsführer Jörg Schumacher und Andreas Helfer die Ziele und Strategien der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH für 2004. Mit der Prognose für das kommende Jahr ist der Flughafen Frankfurt-Hahn auf dem besten Weg, der führende Low-Cost-Airport in Deutschland zu werden.


Der Erfolg des Low-Cost-Konzeptes der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH spiegelt sich im stetigen Wachstum seiner Passagierzahlen wider. „Angefangen hat Frankfurt-Hahn mit 7.000 Passagieren pro Jahr. Heute sind es etwa 8.000 pro Tag – dank unserer Low-Cost-Airlines Ryanair und Volareweb“, so Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. „Aus dem Manko, als ehemaliger Militärflughafen nichts zu haben, haben wir ein Phänomen geschaffen, was weltweit in aller Munde ist“, Schumacher ganz stolz.

In diesem Jahr nutzten bereits mehr als 2,2 Millionen Passagiere hauptsächlich die Low-Cost-Verbindungen ab Hahn, im Vergleich waren es 2002 um die 1,3 Millionen (plus von 71 Prozent). Bis Ende des Jahres werden über 2,4 Millionen Reisende erwartet. „Und für das kommende Jahr rech-nen wir mit 3,6 Millionen Fluggästen“, Andreas Helfer, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH optimistisch. Frankfurt-Hahn positioniert sich zur Zeit auf Platz zehn unter den 37 deutschen Verkehrsflughäfen. Nächstes Ziel sei, den Flughafen Nürnberg von Platz neun zu verdrängen. „Wir sind auf dem besten Wege, uns als führender Low-Cost-Airport in Deutschland zu etablieren und setzen dies bewusst in allen Bereichen um und werden es weiterhin tun. Konkurrenzlos niedrige Preise bieten wir für alle unsere Kunden und Neukunden an“, sagt Helfer weiter.

Der Frachtbereich gehört zum zweiten Standbein des Flughafens Frankfurt-Hahn und positioniert sich weltweit an vierter Stelle. Allein in diesem Jahr werden knapp 160.000 Tonnen inklusive Luftfrachtersatzverkehr umgeschlagen. Dies entspricht ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Reine Luftfracht werden rund 35.000 Tonnen umgeschlagen. „Dies ist 56 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr – wer hat das schon“, so Jörg Schumacher. Für das kommende Jahr ist ein Umschlag von etwa 180.000 Tonnen prognostiziert.

„Im Hinblick auf das heiß diskutierte Nachtflugverbot in Frankfurt und anderen Flughäfen wie Köln/Bonn, nutzen wir unsere bestandsfähige 24-Stunden-Betriebsgenehmigung zum Vorteil und werden diese im kommenden Jahr noch stärker vermarkten“, Schumacher zu den weiteren Plänen. Maßgeschneiderte und kundenorientierte Angebote für Fluggesellschaften, überwiegend aus dem Bereich Fracht, die sich dann umorientieren müssten, seien in Vorbereitung. Das Planfeststellungsverfahren zum geplanten Ausbau der Start- und Landebahn von zur Zeit 3.045 Metern auf 3.800 Metern sei so gut wie abgeschlossen. Diese Verlängerung sei notwenig, um Frachtfluggesellschaften einen vollbeladenen und vollgetankten Flugver-kehr zu ermöglichen und der Wirtschaftskraft der Region noch mehr Auf-schwung zu verleihen.

Auch der Tourismus, mit Fokus auf das Incoming-Geschäft, spiele eine große Rolle in der Planung für 2004. „Wir möchten die Gemeinden der Region bei der touristischen Vermarktung noch stärker unterstützen“, erläutert Schumacher. Dabei seien Zusammenarbeiten im Bereich Marketing und Presse mit den Tourismusbüros und Flughäfen der angeflogenen Zielgebiete ein geplanter Bestandteil. „Der Flughafen schafft Synergien und diese als Schubkraft für den Tourismus zu nutzen, ist eine enorme Chance für den weiteren Aufschwung der Region“, Schumacher zuversichtlich.

Faszinierend sei die Motivationskraft und die Kreativität der einzelnen Gemeinden, gemeinsam etwas zu bewegen. Mit dieser Energie zählte die Region Hunsrück schon jetzt beispielsweise in den Gemeinden Morbach und Thalfang zwischen 80.000 und 100.000 Besucher pro Jahr. Auch um Erstbesucher stärker an die Region zu binden, würde der Flughafen Unter-stützung bei Rahmenprogrammen mit Tagesflügen in zahlreiche europäische Zielgebiete bieten. „Die Region ist unser täglich Wasser und Brot und dies möchten wir genauso sein“, Schumacher abschließend.

Seit Januar 1998 ist der Flughafenbetreiber Fraport AG als Mehrheitseigner an der Flughafengesellschaft beteiligt. Heute hält die Fraport AG 73,07 Prozent an der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, das Land Rheinland-Pfalz 26,93 Prozent der Anteile.

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