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Pressemeldung vom 03.12.2003

Frankfurt-Hahn nun zweitwichtigster Hub

Flughafen Frankfurt-Hahn, 03.12.2003. Die Fluggesellschaft Ryanair erweitert ihr Angebot am Flughafen Frankfurt-Hahn. Dies gab Sean Coyle, Director of Scheduled Revenue der Ryanair, heute in einer Pressekonferenz bekannt. Ab dem 15. Januar wird der irische Low-Cost-Carrier täglich die neuen Ziele Reus in Spanien und Tampere in Finnland anfliegen. Eine dieser Strecken ersetzt die Verbindung nach Malmö, die am 14. Januar eingestellt wird.


Die Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH begrüßt die Entscheidung. „Wir gewinnen eine zusätzliche tägliche Verbindung. In Passagierzahlen ausgedrückt entspricht dies nach unserer Erfahrung mit Ryanair einer Steigerung von rund 115.000 Fluggästen im Jahr. Mehr Fluggäste, das bedeutet mehr Wirtschaftskraft für den Flughafen und für die Region,“ so Geschäftsführer Andreas Helfer anlässlich der Pressekonferenz. In diesem Jahr nutzten bereits 2,2 Millionen Passagiere „den Hahn“. Bis Ende Dezember werden es über 2,4 Millionen sein. Im kommenden Jahr sollen es noch mehr werden. Helfer: „Wir rechnen mit 3,6 Millionen Fluggästen in 2004.“

Die Erfolgsgeschichte vom Flughafen Frankfurt-Hahn ist eng verknüpft mit der Fluggesellschaft Ryanair. Seit der Aufnahme des Flugbetriebs durch die Airline im Jahr 1999 hat sich der Flughafen von einem unbedeutenden Regionalflughafen zu einem der zehn größten Flughäfen in Deutschland entwickelt. Andreas Helfer ist ein konsequenter Verfechter des Low-Cost-Prinzips, wie die Niedrigpreisfluggesellschaft es praktiziert, auch für den Flughafen: „Ryanair ist die erfolgreichste Fluggesellschaft Europas. Wir haben sie uns als Vorbild genommen und das No-Frills-Konzept auf den Flughafen angewandt. Frankfurt-Hahn ist der einzige wirkliche Low-Cost-Flughafen in Deutschland. Dies ermöglicht uns, konkurrenzlos niedrige Preise an unsere Kunden weiter zu geben. Davon profitieren alle: die Fluggesellschaften, die Passagiere und die Menschen in der Region“. Und es zahlt sich auch für den Flughafen aus: Ryanair baut ihr Engagement stetig aus, weitere Niedrigpreis-Fluggesellschaften haben den Betrieb bereits aufgenommen bzw. werden ihn demnächst aufnehmen.

Nach zehn Jahren Flugbetrieb liegt der Flughafen Frankfurt-Hahn auf Platz zehn in der Rangliste der 37 deutschen Verkehrsflughäfen. Frankfurt-Hahn versteht sich als erster und einziger Flughafen in Deutschland als „Low-Cost-Flughafen“ und setzt dieses Prinzip konsequent fort. 1999 startete die Niedrigpreisfluggesellschaft Ryanair als erster Low-Cost-Carrier in Deutschland mit Flügen nach London. Im Jahr 2002 richtete die irische Airline eine Basis in Frankfurt-Hahn ein und fliegt heute täglich 16 Ziele an. Am 30. März 2003 ging Volareweb.com als zweite Niedrigpreis-Airline an den Start. Im Geschäftsbereich Cargo zählt die ehemalige amerikanische Militärbasis im Hunsrück mit idealem Anschluss an das Rhein-Main- und Rhein-Ruhr-Gebiet zu den vier größten Flughäfen Deutschlands und rangiert welt-weit aus Platz 96. 2262 Arbeitsplätze wurden am Standort geschaffen, 273 davon bei der Flughafengesellschaft. Seit Januar 1998 ist der Flughafenbetreiber Fraport AG als Mehrheitseigner an der Flughafengesellschaft beteiligt. Heute hält die Fraport AG 73,07 Prozent an der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, das Land Rheinland-Pfalz 26,93 Prozent der Anteile.

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