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Pressemeldung vom 28.11.2003

Spenden – und Kondommarathon am Weltaidstag

Flughafen Frankfurt-Hahn, 28. November 2003. Anlässlich des Welt-aidstages am 1. Dezember 2003 engagiert sich der Flughafen Frankfurt-Hahn mit diversen Aktionen für die Betroffenen. Die Mitarbeiter des Flughafens Frankfurt-Hahn verteilen gemeinsam mit der Soonwaldfee Katharina Jäger Kondome und Informationsmaterial zum Thema Aids. Gleichzeitig werden Spenden für die Aidshilfe Rheinland-Pfalz und die Deutsche Aidshilfe gesammelt. Der Flughafen Frankfurt-Hahn schenkt betroffenen Personen zusätzlich zehn Flüge. Auch über Spenden per Überweisung freuen sich die Deutsche AIDS-Hilfe (Kto.-Nr. 220 220 220, Berliner Sparkassen, BLZ 100 500 00) und die AIDS-Hilfe Rheinland-Pfalz (Sparkasse Trier, BLZ 585 50130; Kto. 210 8702); Stichwort jeweils: „Hahn“.


„Mit unserer Aktion plädieren wir gegen Vorurteile und Diskriminierung von HIV-positiven Menschen und rufen zur Solidarität mit den Betroffenen auf“, so Maria Muller, Marketingleiterin der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. „Als junger und hipper Flughafen mit einem großen Anteil an jungen Passagieren fühlen wir uns auch verpflichtet, dieses Thema offen und cool anzugehen“, Muller weiter. Die Rote Schleife, die weltweit Solidarität mit HIV-Positiven und AIDS-Kranken symbolisiert, wird natürlich auch von den Flughafen-Mitarbeitern getragen.

„Wir haben je nach Saison über 28 Linienflüge mit rund 8.000 internationalen Passagieren täglich“, so Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. Der Flughafen Frankfurt-Hahn als Schmelztiegel verschiedener Kulturen aus aller Welt sei ein idealer Ort, um die Augen und Ohren für Aids noch mehr zu öffnen.

Nach Angaben der Deutschen AIDS-Hilfe leben derzeit zwischen 34 und 46 Millionen Menschen mit HIV und AIDS auf der Welt, darunter etwa 2,5 Millionen Kinder unter 15 Jahren. Fünf Millionen Menschen haben sich im letzten Jahr mit HIV infiziert – das sind etwa zehn pro Minute. „Täglich sterben 8.000 Menschen an den Folgen von AIDS – daran tragen wir alle Mit-schuld, weil wir nicht genügend Geld für die Menschen in den armen Ländern zur Verfügung stellen“, so Hannelore Knittel, Geschäftsführerin der Deutschen AIDS-Hilfe. In Deutschland sei das Thema in Vergessenheit geraten, gerade bei jungen Menschen.

Die Kooperation mit dem Flughafen Frankfurt-Hahn sei da eine wichtige Maßnahme, um wieder auf AIDS und den nach wie vor nötigen Schutz vor HIV aufmerksam zu machen. „Wir finden die Aktion des Flughafens Frankfurt-Hahn eine tolle Idee“, so Markus Tyrell, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Rheinland-Pfalz. „Wir haben etwa über 2.000 an HIV infizierte Menschen in Rheinland-Pfalz, wovon 630 an AIDS erkrankt und 357 bis heute verstorben sind. Und der Flughafen Frankfurt-Hahn trägt als Multiplikator bedeutend zur öffentlichen Kommunikation mit diesem Thema bei“, Tyrell weiter. Die Spenden würden der Arbeit der regionalen rheinland-pfälzischen AIDS-Hilfen zu Gute kommen.

Zusätzlich zu der Spendensammelaktion, möchte die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH zehn betroffenen Personen einen Tagesflug ohne zusätzliche Kosten in ein europäisches Zielgebiet schenken.

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