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Pressemeldung vom 04.06.2003

Terminal 2 offiziell eröffnet

Flughafen Frankfurt-Hahn, 4. Juni 2003. Am Flughafen Frankfurt-Hahn wurde heute das neue Terminal 2 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Rund 80 Kinder der Kindergärten Sohren und Büchenbeuren eröffneten die neuen Abferti-gungsanlagen. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hans-Arthur Bauckhage, Annegret Reinhard-Lehmann, Marketing-Chefin der Fraport AG sowie Ryanair-COO Michael Cawley als größter Passagier-Airline-Kunde des Airports waren die Gastredner des Festaktes.


Acht Check-In-Counter, vier Abfluggates, vier Sicherheitskontrollstellen, zwei Gepäck-ausgabebänder und 740 Quadratmeter Konzessionsfläche stehen bereit. Das neue Terminal 2 wird durch einen witterungsgeschützten Gang mit dem bestehenden Terminal 1 verbunden und entspricht diesem in der Bauweise. Es soll ausschließlich für Schengen-Flüge genutzt werden. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme der Terminalerweiterung stehen mit 10.000 Quadratmetern Nutzfläche nun Abfertigungskapazitäten für vier bis fünf Millionen Passagiere jährlich zur Verfügung. Die ersten Flüge im neuen Abfertigungsgebäude werden am 10. Juni abgefertigt. Besucher aber haben schon am Pfingstwochenende die Möglichkeit, sich selbst ein Bild vom neuen Terminal 2 zu machen.

Der Hahn boomt
Bereits in diesem Jahr erwartet die Flughafengesellschaft 2,3 Millionen Fluggäste. Erst kürzlich ist der Flughafen Frankfurt-Hahn unter die zehn größten Flughäfen Deutschlands aufgestiegen – und das nach nur zehn Jahren Flugbetrieb. Im Jahr 2001 lag Hahn noch auf Platz 20. Diese rasante Entwicklung ist vor allem auf die Ansiedlung der irischen Niedrigpreis-Fluggesellschaft Ryanair zurückzuführen. Sechzehn Ziele fliegt Ryanair inzwischen täglich an. Darüber hinaus starten Charterflüge namhafter Reiseveranstalter wie TUI und Berge & Meer zu beliebten Urlaubszielen wie Palma de Mallorca, Bodrum und Varna. Die Entwicklung wird zukünftig noch verstärkt werden: Der italienische No-Frills-Carrier Volareweb.com hat am 30. März den Betrieb mit zwei täg-lichen Flügen nach Venedig und Brindisi aufgenommen. 8.000 Passagiere nutzen den jungen Airport nun täglich. Vor einem Jahr waren es noch 5.000. Erst kürzlich wurde in einer großangelegten Umfrage der Zeitschrift “Reise & Preise” unter 3.000 vielfliegenden Urlaubern der Flughafen Frankfurt-Hahn zum drittbesten Flughafen Deutschlands von insgesamt 23 Flughäfen gewählt.

Schnell und preiswert
Der rapide Anstieg der Passagierzahlen erfordert im Ausbau der Infrastruktur schnelle Lösungen. In nur vier Monaten Bauzeit wurde eine bestehende Frachthalle zum Passagierterminal umgebaut. Zahlreiche Firmen aus der Region haben ihren Teil dazu beigetragen. Modernste technische Standards wurden hierbei umgesetzt. Vorbildlich sind vor allem die sicherheitsrelevanten Einrichtungen. Eine hundertprozentige Ge-päck-Kontrolle ist in Frankfurt-Hahn selbstverständlich. Die eingesetzte Röntgenprüftechnik ist auf höchstem Niveau. Bewusst verzichtet wurde nur auf überflüssigen Schnickschnack. Es gibt keine Marmorfußböden im Abfertigungsgebäude, keine Andockfinger und keine Computerreservierungssysteme. Das Ergebnis ist eine funktionelle preiswerte Lösung, die sich sehen lassen kann. „Wir verstehen uns als Low-Cost-Flughafen“, erläutert Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. „Niedrigpreis-Fluggesellschaften brauchen keine luxuriöse Ausstattung der Passagierterminals. Wir bauen, was gebraucht und bezahlt wird.“ Die Investitionskosten des Passagierterminals liegen mit insgesamt fünf Millionen Euro unter fünf Euro pro jährlichem Passagier. „Das ist ein Bruchteil der Kosten, die andere Flughäfen ausgeben. Damit sichern wir unsere Marktführerschaft dauerhaft gegen Neueinsteiger im Low-Cost-Bereich“, erklärt Geschäftsführer Andreas Helfer. „Unser Ziel ist, Hahn zum führenden „Low-Cost-Standort“ Deutschlands zu entwickeln.“

Service wird in Hahn groß geschrieben
Nur zum Abfliegen zu schade Konsequent wird auch das Serviceangebot am Flughafen Frankfurt-Hahn ausgebaut. Zahlreiche Shopping-Möglichkeiten sind nicht nur für Fluggäste interessant. Vor allem Anbieter aus der Region haben die Chance genutzt, Konzessionsflächen im Terminal zu mieten. Autovermietung, Back-Shop, Besucherterrasse, Bistro, Buchhandlung, Café, Cockpit DVD, Delikatessenladen, Duty Free, Frisör, Geldautomat, Geschenkela-den, Jeansshop, Kunstgalerie, Lotto, Optiker, Reisebüro, Restaurant, Sonnen-studio, Souvenirs, Supermarkt, Touristinformation, Weinhandlung, Zeitschriften – all dies bieten die beiden Flughafenterminals – und das an sieben Tagen der Woche.

Parkplatzangebot erweitert
Für rund drei Millionen Euro sind Anfang des Jahres 2003 neue Parkanlagen geschaffen worden. Insgesamt stehen den Passagieren nun rund 6.000 Parkplätze zur Verfügung. Ein Shuttlebus verbindet die Parkplätze mit dem Passagierterminal.

Busanbindung
Das Buszubringerangebot wird ständig verbessert. 72 Verbindungen auf zwölf Strecken werden zur Zeit täglich angeboten. Der Flughafen Frankfurt-Hahn hat den aktuellen Flugplan und Informationen zum Serviceangebot in einer Passagierbroschüre zusammengefasst. Sie ist am Informationsschalter in Terminal I erhältlich.

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