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Pressemeldung vom 30.01.2003

Minister Bauckhage begrüßt das Engagement

Flughafen Frankfurt-Hahn, 30. Januar 2003. Die LTU Luftfahrt-Unternehmen GmbH prüft, in den Werftbetrieb am Flughafen Frankfurt-Hahn einzusteigen. Anlass hierfür sind die in Insolvenz geratenen Firmen Aircraft Maintenance Germany (AMG) und Line Maintenance Service (LMS). Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage begrüßt das Engagement. „Ich bin davon überzeugt, dass der Werftbetrieb am Flughafen Frankfurt-Hahn Zukunft hat und unter neuer Führung wieder eine feste Basis für die Zukunftssicherung finden wird“, sagte der Minister.


In einem Gespräch mit dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Eckhard Finke, dem Geschäftsführer der LTU Luftfahrt-Unternehmen GmbH Jürgen Marbach sowie den Geschäftsführern der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH Andreas Helfer und Jörg Schumacher erörterte Minister Bauckhage heute die aktuelle Lage. „Der aufstrebende Flughafen Frankfurt-Hahn bietet hervorragende Standortvoraussetzungen für eine Flugzeug-Werft“, betonte der Wirtschaftsminister im Anschluss an die Besprechung. Vorrangiges Ziel sei, die beiden Unternehmen wirtschaftlich fortzuführen. Größtes Potenzial der Unternehmen seien die hohe Kompetenz und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sowie die guten Marktchancen. Die Fortführung des Wartungsbetriebes liegt auch im Interesse des Flughafens Frankfurt-Hahn. Neben der Sicherung der Arbeitsplätze ist die Werft vor allem als Standort-faktor für Fluggesellschaften von Bedeutung. Für den künftigen Werftbetrieb auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn wird zur Zeit ein zukunftorientiertes Konzept entwickelt, das die weitgehende Wartung und Instandsetzung von Großraumflugzeugen mit einbezieht. Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Eckhard Finke hat sich hierzu die kompetente Unterstützung von Fachberatern gesichert. Die LTU Lufttransport-Unternehmen GmbH ist in die Konzeptentwicklung mit einbezogen.

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