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Pressemeldung vom 13.09.2016

Flughafen Frankfurt-Hahn setzt Ryanair-Vertrag fort

Der Flughafen Frankfurt-Hahn setzt auf eine langfristige Zusammenarbeit mit der Airline Ryanair. Damit bleibt der zehntgrößte Passagierflughafen Deutschlands ein wichtiges Drehkreuz für alle Reisenden, die günstig zu Zielen in ganz Europa aufbrechen möchten.


Der Flughafen Frankfurt-Hahn setzt bei seinem Passagiergeschäft auf Stabilität: Mit seinem Kunden Ryanair wurde nun ein Vertrag über die kommenden fünf Jahre unterzeichnet.

„Wir freuen uns darüber, dass wir unsere langjährige Partnerschaft fortsetzen“, sagt Markus Bunk, Geschäftsführer am Flughafen Frankfurt-Hahn. Ryanair ist seit 1999 an dem Airport vertreten und hat seitdem massiv zum Ausbau des Fluggeschäfts beigetragen. Heute liegt der Flughafen Frankfurt-Hahn mit knapp 2,6 Millionen Passagieren im Jahr 2015 auf Platz zehn von 22 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. „Ryanair macht aktuell knapp 80 Prozent unseres Passagierverkehrs aus“, betont Bunk. „Mit der Vertragsverlängerung können sich alle Urlauber darauf freuen, auch in Zukunft attraktive Ziele in Spanien, Italien oder England vom Hahn aus anfliegen zu können“, fügt er hinzu. Im aktuellen Sommerflugplan können Urlauber am Hahn aus 50 Destinationen wählen – 40 davon werden von der Ryanair angeboten. Hinzu kommen Flüge der Wizz Air und der Fluggesellschaft Sun Express.

Der immer wieder aufkommenden Kritik an der Bindung zu Ryanair als „Zuschussgeschäft“ erteilt der Flughafen-Geschäftsführer eine klare Absage. „Ohne diesen Hauptkunden wäre der Flughafen überhaupt nicht betriebsfähig“, betont Markus Bunk. Die Betriebspflicht und damit auch die Betriebsbereitschaft des Flughafens verursacht hohe Kosten – unabhängig von der Präsenz der Ryanair. Die Fluggesellschaft trägt entscheidend dazu bei, dass diese Kosten gedeckt sind. „Ohne die Ryanair wäre das Ergebnis pro Jahr mindestens fünf Millionen Euro schlechter“, sagt Bunk. Auch deswegen setze der Flughafen weiter auf den Mix aus Passagier- und Frachtverkehr: „Das eine geht ohne das andere nicht“.

Gestern hat sich der Aufsichtsrat des Flughafens in seiner Sitzung von dem positiven wirtschaftlichen Beitrag der Ryanair für die Gesellschaft überzeugt.

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