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Pressemeldung vom 26.10.2009

Passagierentwicklung über bundesdeutschem Durchschnitt

Hahn-Flughafen, 26. Oktober 2009. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2009 sind 2.971.522 Passagiere vom oder zum Flughafen Frankfurt-Hahn geflogen. Damit bleibt das Ergebnis zwar drei Prozent unter Vorjahresniveau, dennoch liegt der rheinland-pfälzische Airport über bundesdeutschem Durchschnitt. Im Vergleich zu Wettbewerbern wie Frankfurt, Köln oder München ist der Rückgang im Passagieraufkommen dank des starken dritten Quartals, in dem der Flughafen Frankfurt-Hahn im Juli und August einen Passagierrekord verzeichnet hat, relativ gering. „Vor dem Hintergrund der Krise sind wir mit unseren Passagierzahlen zufrieden“, so Wolfgang Pollety, Kaufmännischer Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH.


Stärkere Rückgänge musste der Flughafen im Frachtsegment hinnehmen. Hier liegt der Airport von Januar bis September mit einem Frachtaufkommen von insgesamt 118.438 Tonnen 12 Prozent unter dem Vorjahreswert. Sehr positiv wertet Jörg Schumacher, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, die Aufnahme von Linienverbindungen der am Flughafen Frankfurt-Hahn ansässigen Frachtfluggesellschaft Air Cargo Germany nach China sowie die Aufnahme von regelmäßigen Verbindungen der US-Fluggesellschaft National Air Cargo nach Frankfurt-Hahn. „Auch im vierten Quartal gehen wir davon aus, dass die globale Konjunkturschwäche Spuren am Flughafen Frankfurt-Hahn hinterlassen wird. Dennoch rechnen wir sowohl in der Fracht als auch bei den Passagierzahlen mit einem Jahresergebnis, das nur leicht unter Vorjahresniveau bleiben wird“, so Schumacher weiter.

Winterflugplan mit zwei neuen Strecken

Am Sonntag, 25 Oktober 2009, ist der Winterflugplan am Flughafen Frankfurt-Hahn in Kraft getreten. Bis zum 28. März 2010 bieten die irische Fluggesellschaft Ryanair, die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air sowie die Charterfluggesellschaft Fly Car 42 Ziele ab Frankfurt-Hahn an. Auf die Passagiere wartet ein umfangreiches Angebot an attraktiven Destinationen, darunter auch zwei neue Flugziele. Ryanair verbindet ab dem 27. Oktober 2009 zwei Mal wöchentlich die Kanareninsel Lanzarote mit Frankfurt-Hahn. Bereits einen Tag früher startet die Verbindung nach Gran Canaria. Diese beliebte Ferieninsel wird gleich fünf Mal pro Woche ab Frankfurt-Hahn angeflogen. Montags, mittwochs freitags und sonntags hebt Wizz Air ab dem Flughafen Frankfurt-Hahn auch in den Wintermonaten in die rund 70 Kilometer von Krakau entfernt liegende Stadt Kattowitz ab. Bereits jetzt hat die Airline bekannt gegeben, dass sie ab 22. Mai 2010 Verbindungen in die bulgarische Hauptstadt Sofia anbietet. Tickets sind unter www.wizzair.com buchbar. Während mitteleuropäische Winterdestinationen zunehmend unter Schneemangel leiden, trumpft Lappland in den Monaten Dezember bis April mit schneesicheren Verhältnissen auf. Somit ist Arvidsjaur ein wahres Paradies für Anhänger des Wintersports. Nähere Informationen zum Veranstalter selbst sowie Buchungsmöglichkeiten findet man auf der Internetseite www.fly-car.de.

Terminalumbau – Weichenstellung für weiteres Wachstum

Der Flughafen Frankfurt-Hahn wird 5,5 Millionen Euro in die Erweiterung seines Terminals investieren. Noch in diesem Jahr soll mit den Baumaßnahmen begonnen werden, um das Terminal noch leistungsfähiger und komfortabler zu gestalten. Kürzere Laufwege, eine verbesserte Übersichtlichkeit, die Bündelung der Passagierströme und mehr Platz sowie zusätzliche Einnahmemöglichkeiten durch eine bessere Nutzung der Verkaufsflächen - dies sind die großen Vorteile des Umbaus. Mit einer Investitionssumme von 5,5 Millionen Euro bleiben die Baukosten dabei mehr als 50 Prozent unter früher diskutierten Planungen unter Regie des ehemaligen Mehrheitseigners Fraport, die von fast zwölf Millionen Euro ausgingen. „Der Terminalumbau ist die Weichenstellung für weiteres Wachstum. Nach dem Umbau ist der Airport für eine Kapazität von bis zu fünf Millionen Passagieren gerüstet. Die Investitionen in Krisenzeiten sichern die Teilhabe an zukünftigem Luftverkehrswachstum“, so die Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. Da die Bauzeit nur etwa zwölf Monate betragen wird und keine Behelfslösungen notwendig sein werden, bleibt das Terminal während der Bauphase vollständig in Betrieb.

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