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Pressemeldung vom 04.06.2009

Frankfurt-Hahn für Cargo-Kunden gerüstet

Freie Kapazitäten, extrem kurze Wege auf dem Vorfeld, eine daraus resultierende schnelle Abfertigung und vor allem kein Nachtflugverbot – die Pluspunkte des Flughafens Frankfurt-Hahn für Cargo-Kunden sind bereits vielen Spediteuren und Cargo-Airlines bekannt. Täglich starten und landen in Hahn Frachtflugzeuge ohne Einschränkungen und Zeitverzögerung. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um das Nachtflugverbot in Frankfurt-Main hat Jörg Schumacher, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, die Vorteile seines Flughafens in einem Schreiben an den Deutschen Speditions- und Logistikverband zusammengefasst.


„Natürlich kann unser prosperierender Flughafen Frankfurt-Hahn den Rhein-Main Flughafen nicht ersetzen“, schreibt Schumacher an Heiner Rogge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes e.V. „Aber Frankfurt-Hahn hat doch gegenüber dem leider oft überlasteten Flughafens in Frankfurt/Main viele Vortei-le.“ Hierzu zählten eine schon in Kürze auf den letzten Kilometern exzellente Anbin-dung an das Rhein-Main-Gebiet und sehr schnelle Routen nach Benelux. Schumacher weiter: „Kein verzweifelter Cargo-Flieger kreist am Himmel, weil die Landebahn – in Hahn bedarfsgerecht auf 3800 Meter ausgebaut – überlastet ist. Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Plus ist der große Rückhalt in der Bevölkerung, den der Flughafen Frankfurt-Hahn genießt.“

Ausschlaggebend für den Brief Schumachers sind Äußerungen von Logistikvertretern vor dem Luftfahrtpresseclub in Frankfurt/ Main. Diese hatten angesichts des drohenden Nachtflugverbots auf die Millioneninvestitionen der Logistikunternehmen in Frankfurt/Main verwiesen. Wörtlich hieß es in der Berichterstattung zu der Veranstaltung: „Frankfurt als Frachtumschlagplatz Nummer eins in Europa kann nicht durch Flughäfen wie Hahn, Leipzig oder Köln/Bonn ersetzt werden.“

Schumacher verweist in seinem Schreiben an den Deutschen Speditions- und Logistikverband darauf, dass in Frankfurt-Hahn heute schon problemlos Nachtflüge möglich seien. Es gebe keine Einschränkungen. Nicht zuletzt aus diesem Grunde wird Frankfurt-Hahn, so Schumacher, im gerade verabschiedeten Flughafen-Konzept der Bundesregierung als bedeutender Frachtflughafen hervorgehoben. Bundesregierung und die Landesregierung Rheinland-Pfalz stimmten überein, Frankfurt-Hahn weiter zu ent-wickeln.

Erst am 12. Mai 2009 hatte der rheinland-pfälzische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Hendrik Hering, die Absicht der Landesregierung bekräftigt, in Frankfurt-Hahn weiter erheblich zu investieren. Eine bedeutende Säule seines Zukunftskonzeptes ist die Weiterentwicklung des Flughafens zu einem wirklich großen Cargo-Hub. Schumacher hob in dem Schreiben an Heiner Rogge hervor, dass die Flughafengesellschaft Frankfurt-Hahn gemeinsam mit der Landesregierung und privaten Investoren auch weiterhin große Anstrengungen unternimmt, um der Logistik- und Speditionsbranche Bedingungen zu bieten, die zweifelsfrei zu den besten in Deutschland zählen.

Jörg Schumacher lud Heiner Rogge nach Frankfurt-Hahn ein, um sich ein eigenes Bild vom zukunftsträchtigen Hunsrück-Flughafen zu machen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die der Logistikbranche auch unter erschwerten Bedingungen in Frankfurt/ Main weiter helfen.

Schumacher in seinem Schreiben an Rogge: „Mit dem Prozessbeginn vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel dürfte das Thema Nachtflugverbot in Frankfurt-Main weitere Brisanz gewinnen. Die Entscheidung, wie sie denn am Ende auch ausfällt, bringt aber auch der von Ihnen mit großem Erfolg vertretenen Branche Klarheit für die Zukunft.“

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