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Pressemeldung vom 14.02.2006

Ryanair stärkt Deutschland-Basis Hahn

Hahn-Flughafen, 14. Februar 2006. „No-Frills-Airline am Flughafen Hahn: Erste Passagierlinie geht nach London“ – mit dieser Nachricht vom 11. Februar 1999 begann eine neue Ära im deutschen Luftverkehr. Ryanair war der erste so genannte Low-Cost-Carrier, der einen deutschen Flugha-fen in sein Streckennetz aufnahm. Was mit zwei Flügen täglich nach Lon-don begann, präsentiert sich heute als drittgrößter Hub der irischen Flug-gesellschaft in Europa, mit 27 Destinationen und über 30 täglichen Ver-bindungen. Pünktlich zum siebenjährigen Jubiläum wurde heute die sieb-te Boeing 737-800 an den Standort Flughafen Frankfurt-Hahn gestellt – die erste von zwölf weiteren Maschinen, die bis zum Jahr 2012 hier stationiert werden sollen.


„Die geplante Stationierung der Maschinen entspricht in Passagierzahlen ausgedrückt einem zu erwarteten Volumen von acht Millionen Fluggästen im Jahr 2012“, unterstrich der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hans-Artur Bauckhage. Der Minister zeigte sich erfreut darüber, dass die irische Fluggesellschaft die starke Position gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Flughafen Frank-furt-Hahn ausbauen werde. „Schon jetzt hat Ryanair maßgeblich dazu beigetragen, dass vom Flughafen ein Beschäftigungseffekt von über 8 000 Arbeitsplät-zen ausgeht“, erklärte Bauckhage. Mit dem weiteren Ausbau des Drehkreuzes steige zudem die Bedeutung des Flughafens Hahn für die Wirtschaft und vor allem für den Tourismus des Landes Rheinland-Pfalz. „Deshalb werden wir die Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsmotor Hahn konsequent weiter verbessern“, betonte Bauckhage. Dies gelte insbesondere für die verkehrliche Anbindung des Flughafens auf Straße und Schiene, so der Minister.

Auch die Flughafengesellschaft sieht eine Bedeutung weit über die Region hin-aus. „Ryanair war der erste Low-Cost-Anbieter in Deutschland und setzte mit ihrem Angebot in Hahn einen bahnbrechenden Wandel im deutschen Luftver-kehrsmarkt in Gang. Wurde das Niedrigpreisangebot anfangs noch belächelt, so ist es heute aus Deutschland gar nicht mehr wegzudenken“, sagte Stefano Wulf, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. „Im Jahr 1998 lag der Flughafen Hahn noch am Ende der Rangliste der deutschen Regionalflug-häfen. Heute steht er bereits auf Platz 11 der Internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland“, Wulf weiter.

Erst letzten November hat die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, an der die Fraport AG mit 65 Prozent mehrheitlich beteiligt ist, mit dem Hauptkunden Ryanair eine neue Vereinbarung geschlossen, die eine erhebliche sukzessive Ausweitung der Präsenz der irischen Low-Cost-Airline an ihrem Europa-Hub Flughafen Frankfurt-Hahn zum Gegenstand hat. Die Vereinbarung sieht eine schrittweise Steigerung der in Hahn stationierten Ryanair-Flugzeuge von zu diesem Zeit-punkt sechs auf 18 bis zum Jahre 2012 vor. In Passagierzahlen ausgedrückt entspricht dies einem Volumen von acht Millionen Fluggästen im Jahr insgesamt, die von Ryanair geplant sind. „Einhergehend mit der Erweiterung der Ryanair werden wir den Ausbau der Kapazitäten, der Leistungsfähigkeit und der landseitigen Verkehrsanbindung von Hahn sukzessiv und wirtschaftlich verträglich vorantreiben.

Mit diesem Wachstum wird die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH das bereits in der Vergangenheit festgesetzte Ziel, positives EBITDA in 2006 und positiver Jahresüberschuss in 2008, erreichen“, ist Wulf überzeugt. 3.450 Zeichen / 53 Zeilen

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