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Pressemeldung vom 26.01.2006

OVG gestattet Teilnutzung der verlängerten Start- und Landebahn

Flughafen Frankfurt-Hahn, 26.01.2006. In einem weiteren Eilbeschluss vom 23. 1.2006 gab das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz - unabhängig vom ausstehenden Hauptsacheverfahren - einem Abänderungsantrag der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH statt, einen Teil der verlängerten Start- und Landebahn zu nutzen, sofern hierdurch keine weiteren Rodungsmaßnahmen nötig seien. Die Teilstrecke von 3.500 Metern in Nebenrichtung und 3.300 Metern in Hauptrichtung dürfen somit nun genutzt werden. Bei der zuständigen Luftfahrtbehörde – Landesbetrieb Straßen und Verkehr Rheinland-Pfalz – stellt die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH nun einen Antrag auf Betriebsgenehmigung für die Nutzung der neuen Strecke, die im Laufe der nächsten Woche erwartet wird. Im Hauptsacheverfahren steht noch die Entscheidung der Nutzung der kompletten Start- und Landebahnverlängerung von 3.800 Metern aus, die abhängig von der Klage des BUND zum Thema Mopsfledermaus ist.


„Dies ist ein wichtiger Teilfortschritt für unsere Ausbauplanungen“, sagt Jörg Schumacher, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. Vor allem sei diese Interimslösung, die Nutzung der Teilstrecke von 3.500 Metern in die Nebenrichtung (Nordost) und 3.300 Meter in die Hauptrichtung (Südwest), im Interesse wirtschaftlicheren und effizienteren Frachtverkehrs von immenser Bedeutung für die Kunden des Hunsrücker Flughafens. Nicht nur die Nachfrage amerikanischer Luftfahrtunternehmen nach interkontinentalem Passagier- und Frachtverkehr werden optimaler gewährleistet, auch die Erwar-tungshaltung bestehender und potenzieller Kunden werde so zunächst besser als bisher erfüllt.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Flughafens setzt aber auch die weitere Ent-scheidung zur Nutzung der beantragten 3.800 Meter Start- und Landebahnver-längerung voraus, die im Hauptsacheverfahren des OVG Koblenz noch zu klären ist.

Die ersten Maschinen auf der neuen Teilstrecke können erst starten und lan-den, sobald die Betriebsgenehmigung des LSV – Landesbetrieb Straßen und Verkehr, Referat Luftverkehr, Rheinland-Pfalz, eingegangen ist. Dies wird im Laufe der nächsten Woche erwartet.

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