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Pressemeldung vom 12.01.2005

BUND droht Vertragsstrafe von 10.000 Euro

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz hat sich heute rechtsverbindlich gegenüber der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH verpflichtet, nicht mehr öffentlich zu behaupten, im Zusammenhang mit den Bauarbeiten zur Verlängerung der Start- und Landebahn seien in der Zeit zwischen dem 7. und 9. Januar 2005 weitere Bäume gefällt worden.


Der BUND hatte in einer Presseerklärung vom 10. Januar behauptet, die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH habe ihre eigene Verpflichtungserklärung nicht eingehalten. Auch nach Freitag, dem 7.1.05 um 17 Uhr, seien Bäume in sensiblen Bereichen gefällt worden. Dabei habe man Flächen außerhalb des eigentlichen Baufeldes einbezogen. Damit habe der Flughafenbetreiber gegen seine Selbstverpflichtung verstoßen, nach der nur noch Abräumarbeiten, Wurzelentfernung, archäologische Untersuchung und die Errichtung eines Bauzauns weitergeführt werden sollten. Der BUND hat sich nun verpflichtet, diese Behauptungen zu unterlassen. Im Fall der Zuwiderhandlung wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 10.000 Euro fällig. „Der Versuch des BUND, mit falschen Behauptungen einen Baustopp zu erreichen, ist gescheitert“, so Andreas Helfer, Geschäftsführer der Flughafen Frank-furt-Hahn GmbH. (1.376 Zeichen)

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