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Geplante Luftverkehrssteuer: Unausgewogen zugunsten der Großen?
26. Juli 2010. In der Diskussion um die geplante Luftverkehrsteuer hinterfragt Jörg Schumacher, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, kritisch die Gründe für das plötzliche Umschwenken des Fraport-Vorstandsvorsitzenden Stefan Schulte. Noch im Juni hatte sich dieser gegen die Luftverkehrsabgabe positioniert. Neuerdings jedoch äußerte sich Schulte gegenüber der Süddeutschen Zeitung (Artikel vom 23.07.2010), er halte den Gesetzentwurf im Grundsatz für akzeptabel – entgegen der ansonsten einmütigen Bekundung der gesamten Branche. Schumacher sieht einen Grund für diesen Meinungswechsel in der klaren Bevorzugung der großen Drehkreuz-Flughäfen und Netzwerk-Fluggesellschaften mit Umsteigeverkehren bei der Ausgestaltung der Steuer.
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Schumacher befürchtet Passagierabwanderung ins Ausland
24. Juni 2010. Der Flughafen Frankfurt-Hahn warnt davor, die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe einzuführen. Jörg Schumacher, Sprecher der Flughafengesellschaft, geht von einer Verlagerung der Verkehre auf Flughäfen im benachbarten Ausland und damit einer Schwächung des Wirtschaftsstandortes Deutschland aus. „Beispiele aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Einführung einer solchen Abgabe nur auf nationaler Ebene desaströse Folgen für die Wirtschaft eines Landes hat“, sagt Schumacher.
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Ryanair investiert 25 Millionen am Hahn
Mit dem Bau eines umfangreichen Schulungs- und Wartungszentrums am Flughafen Frankfurt-Hahn wollen Flughafengesellschaft, das Land Rheinland-Pfalz und die irische Fluggesellschaft Ryanair Ltd. ihre langjährige Kooperation weiter ausbauen. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 25 Millionen Euro. „Die Partnerschaft von Frankfurt-Hahn und Ryanair hat sich in den vergangenen zehn Jahren höchst erfolgreich entwickelt und soll weiter intensiviert werden“, betonte Wirtschaftsminister Hendrik Hering bei einer gemeinsamen Präsentation des Projektes mit Michael O’Leary, Ryanairs Chief Executive Officer.
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Gepäckaufgabe schon am Vorabend möglich
26. März 2010. Der Flughafen Frankfurt-Hahn startet am 28. März in die Sommersaison. Neu ist die Möglichkeit, bei Ryanair-Flügen das Gepäck bereits am Vorabend des Abflugs aufzugeben. Gleichzeitig wurde das Parkkonzept nochmals vereinfacht. 57 Destinationen in 20 Ländern in Europa und Nordafrika stehen auf dem Sommerflugplan. Sieben Ziele werden erstmalig angeflogen.



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