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Pressemeldung vom 15.12.2003

Planfeststellungsantrag im Internet findet große

Flughafen Frankfurt-Hahn, 15.12.2003. Wie bereits berichtet, ist der Plan-feststellungsantrag für die Verlängerung der Start- und Landebahn am Flughafen Frankfurt-Hahn auch über das Internet einsehbar. Alle Interessenten können entweder über die Verlinkung auf der Internetseite des Flughafen Frankfurt-Hahn (www.hahn-airport.de) oder direkt über die Adresse www.hahnplus.de Einsicht in die Planungsunterlagen der Flughafen Frankfurt Hahn GmbH (FFHG) nehmen und sich die interessierenden Do-kumente herunterladen.


Seit der Freischaltung des Internetauftrittes Anfang November wurde davon bereits rege Gebrauch gemacht. In den letzten 6 Wochen sind mehr als 2.000 Besucher zu verzeichnen; täglich sind es etwa 50 Besucher, die sich für das Informationsangebot im Internet interessieren. Insgesamt wurden bereits Daten im Umfang von 2 Gigabyte heruntergeladen. Dies entspricht einer Datenmenge von mehr als 200.000 Textseiten im Format A4.

Wie die Zugriffsstatistik zeigt, sind die technischen Planunterlagen für die Verlängerung der Start- und Landebahn und die Umverlegung der Bundesstraße B 327 am meisten gefragt. Danach folgen Planbegründung, Verkehrsprognose und Fluglärmgutachten.

Interesse an dem Informationsangebot im Internet haben offenbar nicht nur die Anwohner im Hunsrück, sondern auch Internetnutzer aus dem Ausland. Auch haben zwischenzeitlich Betreiber von anderen Internetportalen zu Themen des Luftverkehrs Verlinkungen zum Planfeststellungsantrag hergestellt.

Die FFHG verfolgt mit dem Informationsangebot im Internet, eine möglichst hohe Transparenz des Planfeststellungsverfahrens herzustellen und Zugangsbarrieren abzubauen. Jeder, der über einen Internetanschluss verfügt, kann sich einfach und schnell über alles Wichtige informieren – und zwar mit gleicher Tiefe und Genauigkeit wie in den gedruckten Unterlagen, die rechtlich vorgeschrieben jeweils in einem Exemplar in den betroffenen Verbandsgemeinden öffentlich auszulegen sind.

In diesen Tagen laufen die Fristen für diese öffentlichen Auslegungen aus. Spätestens zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist müssen alle Betroffenen ihre Einwendungen geltend gemacht haben.

Das Angebot zur Einsicht in die Planungsunterlagen via Internet hält die FFHG auch über das Fristende der Auslegungen hinaus weiter aufrecht. Auch in den nächsten Monaten wird jeder interessierte Bürger die Möglichkeit haben, den Planfeststellungsantrag im Internet einzusehen. Dies dürfte gerade für die Vorbereitung des Erörterungstermins im Frühjahr 2004 besonders gerne genutzt werden.

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