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Pressemeldung vom 08.10.2003

Aufschwung made in Hahn

Flughafen Frankfurt-Hahn, 8. Oktober 2003. Der Flughafen Frankfurt-Hahn steht inzwischen bundesweit als Synonym für Aufschwung. Wieder einmal meldet der unkonventionelle Airport im Hunsrück be-eindruckende Erfolgszahlen. Die Arbeitsplätze stiegen seit Mai 2003 um elf Prozent auf 2.262. Die Verkehrsstatistik von Januar bis einschließlich September weist ebenfalls hohe Wachstumsraten aus. So wurde mit 1.782.385 Passagieren das Ergebnis des Vorjahres um 71 Prozent übertroffen. Der Luftfrachtumschlag erreichte mit 112.505 Tonnen ein Plus von zwölf Prozent. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um vierzehn Prozent auf 23.342.


Jobmotor Flughafen: Gewinn für die Region
Zunehmend stellt der Flughafen Frankfurt-Hahn seine Rolle als Beschäftigungsmotor der Region unter Beweis. Dies bestätigt die neueste Untersuchung des Instituts A & O Arbeitsmarkt- und Organisationsberatung Gett-mann. Insgesamt 2.262 Beschäftigte wurden im September 2003 in einer Unternehmensbefragung am Standort ermittelt, das sind elf Prozent mehr als im Mai diesen Jahres und 28 Prozent mehr als im Juni 2002.

„219 neue Arbeitplätze in nur vier Monaten, das ist ein neuer Rekord“, freut sich And-reas Helfer, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. „Die höchsten Zuwächse sind im Dienstleistungssektor zu verzeichnen, hier insbesondere beim Check-in, Sicherheitsdienst und in der Gastronomie.“ 85 Prozent der Beschäftigten kommen aus den unmittelbar an den Flughafen angrenzenden Landkreisen.

Steigende Verkehrszahlen: Hohe Passagierzuwächse - Cargo wieder im Aufwind
Auch die Verkehrsstatistik hat ihren positiven Kurs beibehalten. Die Zahl der Passagiere erhöhte sich gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 71 Prozent auf 1.782.385. Frankfurt-Hahn gehört damit zu den Top Ten der deutschen Verkehrsflughäfen. Der größte Anteil, 1.750.052 Fluggäste, wurde bei den Linienfluggesellschaften registriert. Hier betrug der Anstieg gegenüber dem Vorjahr sogar 74 Prozent.

In der Fracht ist ebenfalls wieder eine stark steigende Tendenz zu erkennen. 112.505 Tonnen Luftfracht wurden insgesamt abgefertigt, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Dies beinhaltet 90.639 Tonnen per LKW transportierte Luftfracht, den sogenannten Luftfrachtersatzverkehr. Hier ist eine Steigerung von sechs Prozent zu verzeichnen. Reine Luftfracht wurden 21.866 Tonnen umgeschlagen.

„Das entspricht einem Plus von 51 Prozent gegenüber dem letzten Jahr“, erklärt Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. „Die Perspektiven bei der Fracht sind sehr gut. Der Ausbau des Aeroflot-Stützpunktes sowie die Neuansiedlung der Royal Jordanien Airline werden noch in diesem Jahr zu einem weiteren Anstieg des Frachtumschlags führen. Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung, die zusätzlich neue Arbeitsplätze bringen wird. Außerdem bestätigt sie unsere Strategie, verstärkt auch in den Cargobetrieb zu investieren.“

Erst Anfang September hat die Flughafengesellschaft den Planfeststel-lungsantrag für eine Starbahnverlängerung eingereicht. Diese ist notwenig, um Langstrecken-Frachtverkehre wirtschaftlich durchführen zu können.

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