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Pressemeldung vom 30.04.2003

Frankfurt-Hahn unter den Top Ten – jetzt vor Berlin-Schönefeld

Flughafen Frankfurt-Hahn, 30.04.2003. Der Flughafen Frankfurt-Hahn baut seine star-ke Position unter den deutschen Verkehrsflughäfen weiter aus. Bezogen auf die Passagierzahlen kletterte Hahn im ersten Quartal 2003 im Ranking von Platz 15 im Vorjahr nun auf Platz zehn. Mit 464.257 Passagieren ist die Zahl der Fluggäste um rund 138 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen. Damit ist der Newcomer Frankfurt-Hahn an so etablierten Flughäfen wie Berlin-Schönefeld, Leipzig und Bremen vorbeigezogen.


Diese enorme Zunahme ist vor allem auf die Erweiterung des Drehkreuzes der irischen Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair im Dezember zurückzuführen. Sechzehn Ziele fliegt Ryanair inzwischen täglich an. Darüber hinaus starten Charterflüge namhafter Reiseveranstalter wie TUI und Berge & Meer zu beliebten Urlaubszielen. Die Entwicklung wird zukünftig noch verstärkt werden: Der italienische No-Frills-Carrier Volareweb.com hat am 30. März 2003 den Betrieb mit zwei täglichen Flügen nach Hahn aufgenommen. Ziel der Gesellschafter der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH ist, Hahn zum führenden „Low-Cost-Standort“ Deutschlands zu entwickeln. Die Fraport AG ist mit 73,07 Prozent der Anteile Mehrheitseigner der Betreibergesellschaft. Das Land Rheinland-Pfalz hält 26,93 Prozent. Terminal II geht im Juni in Betrieb. Um mit der eindrucksvollen Entwicklung Schritt zu halten, wird der Ausbau der Infra-struktur am Flughafen Frankfurt-Hahn weiter voran getrieben. Als vorrangiges Projekt wird zur Zeit eine bestehende Frachthalle zum Passagierterminal umgebaut. „Auch die neuen Anlagen folgen dem Frankfurt-Hahn Prinzip, funktionell und günstig zu bauen. Das unterscheidet uns von anderen Flughäfen und ermöglicht uns, konkurrenzlos nied-rige Preise an die Fluggesellschaften weiterzugeben. Damit sichern wir unsere Marktführerschaft dauerhaft gegen Neueinsteiger im Low-Cost-Bereich“, so Andreas Helfer, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. Im Juni 2003 wird so ein weiteres Passagierabfertigungsgebäude mit acht Check-In-Countern, drei Abfluggates, vier Sicherheitskontrollstellen, zwei Gepäckausgabebändern und 740 Quadratmetern Konzessionärsflächen fertiggestellt sein. Die Konzessionärsflächen sind bereits komplett vermietet. Das neue Terminal II ist durch einen witterungsgeschützten Gang mit dem bestehenden Terminal I verbunden. Es wird ausschließlich für Schengen-Flüge genutzt werden. Mit insgesamt 10.000 Quadratmetern Nutzfläche bieten die beiden Terminals eine Abfertigungskapazität für etwa 5 Millionen Passagiere. Die Höhe der Investitions-kosten liegt bei rund fünf Millionen Euro. Zweistellige Zuwachsraten bei der Fracht und den Flugbewegungen Auch die Luftfracht entwickelte sich wieder außergewöhnlich gut. Mit 6.810 Tonnen reiner Luftfracht wurden 70 Prozent mehr umgeschlagen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zusammen mit dem Luftfrachtersatzverkehr ergibt dies ein Gesamtaufkommen von 34.270 Tonnen. Hier ist eine Steigerung von 12 Prozent erreicht worden. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 20 Prozent auf 5.036. Bauckhage: „Wenig überrascht, aber sehr erfreut“ Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage ist von dem guten Abschneiden „wenig überrascht, aber sehr erfreut“. Der Flughafen Frankfurt-Hahn, das Flaggschiff unter den Konversionsprojekten des Landes, entwickele sich immer mehr zum Beschäftigungsmotor der Region, sagte der Minister. Insgesamt 1955 Beschäftigte wurden im Februar 2003 in einer Firmenbefragung am Standort Flughafen Frankfurt-Hahn bei 107 Unternehmen ermittelt. Bis Ende 2004 rechnet Bauckhage mit einem Anstieg auf 2500 Arbeitsplätze. Besonders begrüßenswert sei die Tatsache, dass der Hahn gleich auf zwei Standbeinen stehe: dem Passage- und dem Frachtbereich.

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