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Pressemeldung vom 14.02.2003

Ryanair-Hub schafft Arbeitsplätze

Flughafen Frankfurt-Hahn, 14. Februar 2003. Die Fluggesellschaft Ryanair feiert heute das einjährige Bestehen ihrer Basis am Flughafen Frankfurt-Hahn. „Die Einrichtung des Ryanair-Hubs hat sich sowohl für Ryanair wie auch für den Flughafen Frankfurt-Hahn als vollen Erfolg herausgestellt“, erklärt Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. „Das Passagieraufkommen hat sich infolgedessen in diesem Jahr mehr als verdreifacht.“


Die hohen Fluggastzahlen haben weitreichende Auswirkungen. Erst im vergangenen Jahr ist das bestehende Terminal für sechs Millionen Euro auf die doppelte Fläche erweitert worden. Zurzeit wird eine ehemalige Frachthalle für fünf Millionen Euro in ein zweites Passagierterminal umgebaut. Der Umbau soll Ende April abgeschlossen sein. Dann können bis zu fünf Millionen Passagiere jährlich in Frankfurt-Hahn abgefertigt werden. Die bedeutsamste Auswirkung jedoch ist die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Insgesamt 330 Stellen sind direkt am Flughafen durch den Ryanair-Hub entstanden. 230 davon stehen in direktem Zusammenhang mit dem Flugbetrieb: Personen- und Gepäckkontrolle, Check-in, Catering, Rettungsdienst, Infoschalter sowie Ryanair-Beschäftigte. Weitere 100 Stellen sind im Bereich Dienstleistungen im Terminal bei Autovermietungen, in der Gastronomie und den Ladengeschäften entstanden. „Darüber hinaus gehen wir von einem Beschäftigungseffekt in der Region im Verhältnis 1:2 aus. Das heißt, dass rund 660 Arbeitsplätze in der Region um den Flughafen aufgrund des Ryanair-Engagements entstanden sind“, erläutert Andreas Helfer, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. Diese Entwicklung bietet der Region - vor allem Hunsrück, Mosel, Nahe, Rhein und Rheinhessen - vorher nie da gewesene Chancen, insbesondere für den Incoming-Tourismus. Im Jahr 2003 werden rund 1,3 Millionen Passagiere mit der Ryanair in Frankfurt-Hahn landen. Nach Flughafenschätzungen handelt es sich bei circa 40 Prozent um touristische Verkehre, das bedeutet etwa 500.000 potenzielle Gäste für die Region. In Spitzenzeiten sind die Hotels im Umkreis von 40 Kilometern um Hahn bereits heute ausgebucht. „Aktuelle Tendenzen im Reisemarkt, wie der Rückgang des Pauschalreiseverkehrs zugunsten des Indi-vidualtourismus besonders mit Low-Cost-Airlines bei gleichzeitigem Rückgang des Fernreisetourismus werden den Fremdenverkehr in der Region weiter ver-stärken“, ist Jörg Schumacher fest überzeugt.

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