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Pressemeldung vom 07.07.2016

Flughafen Frankfurt-Hahn verkauft die Housing

Die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG) hat die sogenannte Housing, ein 125.000 Quadratmeter großes Grundstück zwischen dem Flughafengelände und der Landespolizeischule, an die ADC veräußert.


Vergangenes Jahr war diese Fläche mitsamt der Gebäude ausgeschrieben worden. Im Rahmen dieser Ausschreibung hatte sich das Angebot der ADC durchgesetzt. Der Aufsichtsrat der FFHG hatte jüngst auf Wunsch der Gesellschafter das Verfahren jedoch ruhen lassen, weil die SYT im Zusammenhang mit der Anteilsveräußerung der FFHG ebenfalls Interesse an der Housing angemeldet hatte. Nachdem vergangene Woche Zweifel an der Zahlungsbereitschaft der SYT aufkamen, wurde das ruhende Verfahren mit Beschluss des Aufsichtsrates vom vergangenen Donnerstag und mit Zustimmung der Gesellschafter wieder aufgenommen.

„Nachdem unsere Ausschreibung aus Rücksicht auf die Privatisierung zurückgestellt worden war, sind wir nun sehr zufrieden damit, dass wir das Projekt nun kurzfristig erfolgreich abschließen konnten“, sagte Markus Bunk, Geschäftsführer des Flughafens Frankfurt-Hahn. Der Airport erlöse damit nicht nur 1,25 Millionen Euro, sondern setze damit auch auf neue wirtschaftliche Impulse durch die Bauvorhaben der ADC. „Durch das vorliegende Konzept der ADC wird eine lange vernachlässigte Fläche wieder urbar gemacht“, sagte Bunk. Dies gelte umso mehr, als dass die ADC auch vom Landesbetrieb LBB benachbarte Grundstücke im Wert von 2,5 Millionen Euro erworben habe. Die Pläne des Unternehmens sehen vor, durch umfassende Sanierungen sowie Teilabriss attraktiven Wohnraum sowie Gewerbeflächen zu schaffen. Zudem sei geplant, einen Teil der Gebäude so zu modernisieren, dass sie von der benachbarten Landespolizeischule/Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz genutzt werden können. Gemeinsam mit der Housing wurde der sogenannte Campus durch das Land veräußert. Der Campus ist die Fläche innerhalb der Gebäude der Housing. Die hieraus gewonnenen Einnahmen gehen dem Land zu. Für das Land hat der LBB unterzeichnet.

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