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Pressemeldung vom 18.06.2015

„Fit im Job“ am Flughafen Frankfurt-Hahn

Der Flughafen Frankfurt-Hahn engagiert sich für die Gesundheit seiner Mitarbeiter. Der Hunsrück-Airport hat in diesem Jahr eine Reihe neuer Geräte angeschafft, die ein rückenschonendes Arbeiten auf dem Vorfeld ermöglichen. Für alle 370 Beschäftigten bietet der Flughafen zudem regelmäßig Gesundheitstage an.


Wer schon einmal seinen Urlaubskoffer getragen hat, weil plötzlich die Rollen versagt haben, der weiß: Das geht ganz schön auf den Rücken. Die Mitarbeiter des Flughafens Frankfurt-Hahn sind diese Lasten gewöhnt. Sie verladen jeden Tag hunderte Koffer – und jeder einzelne davon muss mehrfach bewegt werden, damit der Transport vom Check-in zum Flugzeug beziehungsweise von den Urlaubsfliegern bis zum Ankunftsbereich reibungslos klappt. Schon lange setzt sich der Flughafen Frankfurt-Hahn mit Schulungen für ein rückenschonendes Arbeiten ein. Mit neuen Geräten wird diese „Fitness im Job“ nun weiter gefördert. Bei Gesundheitstagen können darüber hinaus alle Mitarbeiter des Hunsrück-Airports regelmäßig einen Fitness-Check machen.

„Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig“, betont Markus Bunk, Geschäftsführer des Flughafens Frankfurt-Hahn. Gemeinsam mit Partnern aus der Region, darunter die Krankenkasse DAK und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz, organisiert der Airport jedes Jahr das Angebot der Gesundheitstage, bei denen die Mitarbeiter an verschiedenen Stationen ihre Fitness testen können. In diesem Juni war zum Beispiel eine Physiotherapeutin für Rückenschulungen zu Gast, es gab Übungen zur Stressbewältigung und verschiedene Checks, etwa Blutdruckmessungen und Sehtests.

Das jährliche Angebot der Gesundheitstage ist für den Flughafen Frankfurt-Hahn ein Baustein, um die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu fördern. „Eine weitere Zielsetzung ist das stete Prüfen, ob und wie Arbeitsprozesse optimiert und zugunsten der Mitarbeiter verbessert werden können“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Markus Bunk. Dies wurde im Rahmen des Zukunftsprogramms des Airports umgesetzt, zu dem die Übernahme der Gepäckabfertigung gehört, für die bislang ein externer Dienstleister zuständig war. „Durch dieses Insourcing erwarten wir jährliche Einsparungen im sechsstelligen Bereich“, sagt Bunk.

Zum Projekt gehörte auch das Anschaffen neuer Geräte. So wurden nach der Schließung des Flughafens Zweibrücken zwei mobile Bodenförderbänder aufgekauft und anschließend mit moderner Fördertechnik ausgestattet. Wurden die Koffer bislang vom Gepäckwagen per Muskelkraft in die Maschine befördert, übernehmen nun Rollenbänder jene Arbeitsschritte, die den Rücken besonders belasten. Zudem wird der Beladevorgang effektiver, da nun nur noch drei statt bislang vier Mitarbeiter mit dem Verladen beschäftigt sind.

Verbesserungen gibt es am Flughafen zudem am Gepäckförderband, das seit kurzem mit einer Schlauchhebeanlage ausgestattet ist. Diese erlaubt das Heben von Koffern mit einer Schwere von bis zu 45 Kilogramm. „Auch damit optimieren wir die Prozesse und entlasten gleichzeitig unsere Mitarbeiter“, betont Bunk. Investiert hat der Flughafen in die Anschaffung aller neuen Geräte knapp 400.000 Euro.

Anlagen zu diesem Artikel

Zwei neue Bodenförderbänder erleichtern das Arbeiten