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Pressemeldung vom 05.12.2014

Winterdienst hält die Start- und Landebahn eisfrei

Mit dem ersten Schnee rücken sie an: Die Großräumgeräte und Streufahrzeuge am Flughafen Frankfurt-Hahn. Mit ihnen sorgen die Mitarbeiter des Winterdienstes dafür, dass die Start- und Landebahn sowie die Roll- und Zuwege eis-frei bleiben. Nach dem milden November – eigentlich der „Saisonstart“ für den Winterdienst – wurden nun im Dezember die ersten Einsätze gefahren.


Der Winterdienst des Flughafens Frankfurt-Hahn ist bereit für die kalten Tage: Die Tanks mit den Enteisungsmitteln sind gefüllt, die Streufahrzeuge gewartet und die Mitarbeiter geschult. „Wir haben seit dem vergangenen Juli an den Vorbereitungen für die Wintersaison gearbeitet“, sagt Siegfried Gauer, Leiter des Sommer- und Winterdienstes. Zeitaufwendig ist vor allem die Schulung des Personals: Neben 18 festen Mitarbeitern, die ganzjährig für den Sommer- und Winterdienst am Flughafen Frankfurt-Hahn tätig sind, setzt der Airport in den Wintermonaten auf flexibel einsetz-bare Zeitarbeitskräfte. „Sie werden immer dann gerufen, wenn wir wegen Eis und Schnee räumen müssen“, erläutert Gauer. Rund 140 Zeitarbeitskräfte stehen für die-se spontanen Anfragen in diesem Jahr zur Verfügung – und alle mussten geschult werden. Schließlich geht es beim Winterdienst um eine verantwortungsvolle Aufgabe, nämlich die Sicherheit des Flugverkehrs zu gewährleisten. Erst jetzt, Anfang Dezember, hat es für den Winterdienst des Flughafens die ersten Einsätze gegeben, denn der Winter war bislang sehr mild. „Wir sind stets einsatzbereit“, betont Gauer.

Zum Fuhrpark des Winterdienstes gehören 37 Fahrzeuge, darunter zwei Schneefräsen mit 950 PS, die 5000 Tonnen Schnee pro Stunde bewegen können. Bei Eis und Schnee werden sowohl flüssiges als auch festes Streumittel auf die Straßen und Rollbahnen des Flughafens aufgebracht. Zudem werden die Flugzeuge mit fünf Enteisungsfahrzeugen eisfrei gehalten. In vier Tanks lagert der Winterdienst bereits jetzt 250.000 Liter Flüssigenteiser. Die Mittel werden eingesetzt, sobald die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Veränderungen des Wetters beobachten Siegfried Gauer und seine Kollegen genau. Dafür können sie nicht nur auf die Voraussagen des Deutschen Wetterdienstes zurückgreifen, sondern auch auf eigene Daten: In der Start- und Landebahn des Flughafens befinden sich in regelmäßigen Abständen vier Temperaturmesser, die in einer Tiefe von rund 30 Zentimetern verbaut worden sind. Sie messen unter anderem die Belagstemperatur der Rollbahn und die Kälte des Bodens darunter. Das erlaubt detaillierte Prognosen, zudem gibt das System frühzeitig Warnhinweise, wenn die Temperatur abfällt. „So ist es sogar möglich, prophylaktisch Enteisungsmittel aufzubringen, bevor die Start- und Landebahn zufriert“, erläutert Gauer. Schließlich ist es sein Ziel, den Flugbetrieb reibungslos weiterlaufen zu lassen – und den Fluggästen dabei eine optimale Sicherheit zu gewährleisten.

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