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Pressemeldung vom 06.12.2010

Frachtstärkster Monat aller Zeiten

Hahn-Flughafen, 6. Dezember 2010. Mit 20.053 Tonnen Luftfracht (Eigenaufkommen) hat der Flughafen Frankfurt-Hahn im November einen neuen Spitzenwert erzielt. Der bisherige Rekordmonat November 2009 wurde um 24 Prozent übertroffen. Insgesamt wurden von Januar bis einschließlich November 2010 149.808 Tonnen ein- oder aus-geladen, so viel wie noch nie zuvor. Der rheinland-pfälzische Airport verbessert sich damit in diesem Segment um 57 Prozent im Vergleich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.


Das gesamte Frachtaufkommen inklusive Transit und Luftfrachtersatzverkehr beläuft sich in diesem Monat auf 51.553 Tonnen, im laufenden Jahr auf 421.517 Tonnen. Auch hier handelt es sich um Rekordwerte. Das Ergebnis übertrifft die Erwartungen: „Diese Zahlen zeigen umso mehr, wie wichtig das Frachtgeschäft für uns ist. Denn der Flughafen Frank-furt-Hahn steht auf zwei Standbeinen, dem Passagier- und dem Frachtbereich. Cargo macht mittlerweile 40 Prozent unseres Geschäfts aus, mit steigender Tendenz“, kommen-tiert Jörg Schumacher, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, den Spitzenrekord. Zu dem hervorragenden Resultat hat insbesondere die am Hunsrücker Flughafen ansässi-ge ACG Air Cargo Germany beigetragen, die Sommer 2009 ihren Flugbetrieb aufgenom-men und im September 2010 bereits ihren vierten Jumbo-Frachter am Hahn in Dienst ge-stellt hat. Aber auch auf neue Verkehre durch Frachtcharterkunden, wie beispielsweise Silk Way Airlines und Centurion Cargo, die beide seit Anfang November regelmäßige Charter-flüge über Hahn durchführen, ist diese Steigerung zurückzuführen. Die Passagierentwicklung im November 2010 weist nur minimale Veränderungen zum Vor-jahreszeitraum auf: Mit über 227.281 Fluggästen erreichte der Hunsrücker Flughafen na-hezu das November-Ergebnis 2009 (228.633 Passagiere). Für das gesamte Jahr 2010 rechnet die Flughafengesellschaft mit einem Rückgang von rund acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gründe hierfür liegen in geänderten Flugrouten – mehr Mittel- statt Kurz-strecken, daher weniger Flüge insgesamt – sowie den vorübergehenden Schließungen wegen der Aschewolke und der Landebahnsanierung im September.

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