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Pressemeldung vom 04.02.2009

Hering: „Die Arbeitsplätze am Hahn sind gesichert“

Der rheinland-pfälzische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Hendrik Hering, hat heute die Mitarbeiter des Flughafens Frankfurt-Hahn über die weitere Entwicklung des Standorts informiert. „Das Land Rheinland-Pfalz beabsichtigt, rückwirkend zum 01. Januar 2009 die bisher von Fraport gehaltenen Gesellschafteranteile am Flughafen Frankfurt-Hahn zu übernehmen.


Mit Fraport wurde hierüber Einvernehmen erzielt. Über die notwendige Zustimmung des Landes Hessen laufen konstruktive Verhandlungen, die in Kürze abgeschlossen werden. Es besteht eine klare Tendenz, dass das Land Hessen in der Gesellschaft bleibt", so Hering bei der Informationsversammlung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Wir mussten beim Hahn-Taler die Reißleine ziehen, denn die von Ryanair angekündigte Reaktion hätte das Aus für den Flughafen bedeutet und Tausende von Menschen den Arbeitsplatz gekostet.“ Das Land Rheinland-Pfalz will künftig gemeinsam mit dem Land Hessen, eines der wichtigsten Konversionsprojekte mit einer langfristig angelegten Strategie in die Zukunft führen und wirtschaftlich betreiben. „Das Land Rheinland-Pfalz bekennt sich uneingeschränkt zum Flughafen Frankfurt-Hahn und deren Mitarbeitern und sieht weiterhin ein großes Potenzial auch in der Schaffung von weiteren Arbeitsplätzen rund um den Flughafen“, so der Minister weiter.

Großes Entwicklungspotenzial sehe er in der geplanten Entwicklungsgesellschaft Hahn (EGH), die die noch brachliegenden Flächen rund um den Flughafen systematisch und professionell entwickeln und vermarkten soll. „Hier schlummern auf der Landseite des Flughafens Möglichkeiten für weiteres Wachstum und Beschäftigung für die gesamte Region“, so Hering. „Auch der geplante Terminalumbau wird den Flughafen in Zukunft noch leistungsfähiger machen.“ Hierfür soll das Passagierterminal um fast 800 Quad-ratmeter auf circa 4.500 Quadratmeter erweitert, der Check-in Bereich zusammengefasst und die Sicherheitskontrolle zentralisiert werden.

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