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Pressemeldung vom 15.01.2007

Zweckverband Flughafen Hahn schließt Cargo-Projekt erfolgreich ab

Hahn-Flughafen, 15. Januar 2007. Nach nur 13 Monaten Bauzeit wurde heute am Flughafen Frankfurt-Hahn die neue Cargo-Zufahrtsstraße ihrer Bestimmung übergeben. Die Projektkosten für die rund 440 Meter lange Erschließungsstraße beliefen sich auf 3,4 Millionen Euro. Zuständig für den Bau war der Zweckver-band Flughafen Hahn.


Der Bau der neuen Erschließungsstraße im landseitigen Frachtbereich war notwenig, um eine Anbindung der Gewerbeflächen an das bereits im November 2006 in Betrieb genommene neue Cargo-Center von Hahn Cargo Services / Fraport Cargo Services und an die sich noch im Bau befindende Frachthalle von VG Cargo zum Vorfeld zu gewährleisten. Von der 440 Meter langen Cargo-Zufahrt gehen insgesamt drei Stich-straßen mit einer Länge von 265 Metern aus, die die Frachthallen mit dem Vorfeld verbinden.

Die Planungen für die neue Cargo-Erschließungsstraße begannen im Frühjahr 2005. Nach dem zügigen Genehmigungsverfahren und den Ausschreibungsmodalitäten gab der Zweckverband Flughafen Hahn, der für alle Erschließungsmaßnahmen auf der Landseite des Flughafens Frankfurt-Hahn zuständig ist, den Startschuss für den Bau am 10. Oktober 2005.

Den Auftrag für die Bauausführung erhielt die Arbeitsgemeinschaft Cargo Nord-Hahn Kirchner/T-L (Kirchner Bauunternehmung Erfurt GmbH/T-L Tief- und Landschaftsbau Apolda GmbH & Co.KG). Das bauleitende Ingenieurbüro Jakoby & Schreiner über-wachte die Maßnahme und hatte maßgeblichen Einfluss darauf, dass die vorgesehene Bauzeit nicht überschritten wurde und die Baukosten geringer ausfielen, als ursprünglich veranschlagt. Durch die zusätzliche Versiegelung des Cargo-Bereiches mit Straßen-, Bau- und Vorfeldflächen war gleichzeitig auch die Erweiterung des Regenrückhaltebeckens Bärenbach erforderlich, um die unterhalb liegenden Ortschaften vor Hochwasser zu schützen. Das bestehende Becken wurde dazu von 10.500 Kubikmeter auf 18.000 Kubikmeter Volumen erweitert. Diese Maßnahme wurde vom Ingenieurbüro Weis aus Wackernheim betreut, die für die Abwasserplanung im Bereich des Flughafens zuständig ist.

Letzte Leistungen wie Einsaat und Oberflächeneinebnungen stehen noch aus und werden, sobald die Witterung dies zulässt, durch heimische Subunternehmen erfolgen.

Der Zweckverband Flughafen Hahn zeichnete ebenso für die Bauprojekte Busbahnhof und Zufahrtsstraße von der Einmündung Lautzenhausen bis zum Terminal verantwortlich, die im September und Oktober 2005 in Betrieb genommen wurden.

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