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Pressemeldung vom 09.11.2006

Hering: Kooperation statt Konfrontation / Vereinbarung nützt beiden Seiten

Der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Hendrik Hering hat die Vereinbarung zwischen dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. und der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH zur Verlängerung der Start- und Landebahn als ein hervorragendes Beispiel der Leitidee „Kooperation statt Konfrontation“ gelobt. „Die Vereinbarung die heute Morgen beim Oberverwaltungsgericht in Koblenz unterzeichnet wurde, nützt beiden Seiten. Dieser Tag ist ein guter Tag für den Flughafen, für die Menschen in der Region und zugleich für die Umwelt“, erklärte der Minister auf einer Pressekonferenz in Mainz.


Mit der vorgesehenen Rücknahme der Klage durch den BUND erhalte der Flughafen die dringend benötigte Rechtssicherheit. Die Start- und Landebahn von 3800 Metern sei für den Flughafen ein weiteres „Pfund“ für die Akquisition von Fluggesellschaften und Flügen, die auf eine längere Reichweite ausgelegt seien. „Ich bin sicher, dass sich die Vereinbarung außerordentlich positiv auf die Verkehrsentwicklung am Flughafen, insbesondere im Hinblick auf den Frachtverkehr, auswirken wird“, betonte Hering. Gerade im Frachtbereich sei mittlerweile eine erhebliche Zahl von Arbeitsplätzen zu verzeichnen.

Durch die Vereinbarung werde auch sichergestellt, dass die ökologischen Ziele des BUND gewahrt würden. Dies gelte sowohl für die vereinbarten Schutzmaßnahmen für Fledermäuse als auch für den Rodungsplan und die vereinbarten Ausgleichs- bzw. Kohärenzmaßnahmen. „Deshalb sind beide - der BUND und der Flughafen - Gewinner des heutigen Tages.“

Unterschiedliche Ausgangspositionen seien zu einer gemeinsamen Grundlage zusammengeführt worden. Die Leitidee „Kooperation statt Konfrontation“ werde und müsse in Zukunft verstärkt greifen. „Wir brauchen eine Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, um im internationalen Wettbewerb bestehen sowie Arbeitsplätze schaffen und sichern zu können. Wir brauchen gleichzeitig eine Politik, die auf Nachhaltigkeit setzt und unsere ökologischen Grundlagen dauerhaft sichert“, unterstrich der Minister.

Hering dankte sowohl dem Flughafen als auch dem BUND für die Zusammenarbeit in dieser Sache. „Kooperation statt Konfrontation - so muss auch in Zukunft die Maxime für das Miteinander von Wirtschafts- und Strukturpolitik einerseits sowie Umwelt- und Naturschutzpolitik andererseits lauten.“

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