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Pressemeldung vom 19.06.2006

Hahn wichtiger Wirtschaftsmotor

„Der Hahn ist das wichtigste und erfolgreichste von rund 600 Konversionsprojekten in Rheinland-Pfalz“, sagte Kurt Beck vor rund 40 Journalisten. Der Besuch des ehemaligen amerikanischen Militärflugplatzes im Hunsrück war ein Programmpunkt der zweitägigen Sommerreise des Ministerpräsidenten gemeinsam mit Pressevertretern. Der Flughafen Frankfurt-Hahn habe inzwischen eine beachtliche Reputation erlangt, so Beck nach der Flughafenbesichtigung. Er lobte die Arbeit des gesamten Flughafenteams, die diesen Erfolg bewirkt habe.


Im Mai 2005 gab es insgesamt 2299 Beschäftigte am Flughafenstandort. Somit ist die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb eines Jahres um 13 Prozent gestiegen. Die Zahl der Unternehmen hat sich seit Februar um fünf erhöht (103 im Februar 2006). Durchgeführt wird diese Zählung regelmäßig seit 1998 durch das Institut A & O Arbeitsmarkt- und Organisationsberatung Gettmann aus Trier.

Bei dem größten Teil der Arbeitsplätze handelt es sich um Vollzeitstellen: 1917, also 74 Prozent der Beschäftigten, arbeiten ganztags. 307 (zwölf Prozent) sind teilzeit- und 328 (13 Prozent) geringfügig beschäftigt. Die Zahl der Auszubildenden beträgt 52. Der Frauenanteil liegt insgesamt bei rund 40 Prozent. Bei der Flughafengesellschaft selbst sind 330 Mitarbeiter beschäftigt.

Der größte Teil der Beschäftigten kommt aus der unmittelbaren Umgebung des Flughafens: 60 Prozent aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis, zwölf Prozent aus dem Kreis Birkenfeld, zehn Prozent aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich und sechs Prozent aus dem Kreis Cochem-Zell. Jörg Schumacher: „Während andernorts Arbeitsplätze abgebaut werden, entstehen am Flughafen Frankfurt-Hahn immer mehr neue Stellen. Die positive Entwicklung des Flughafens spiegelt sich also auch in der Zahl der Arbeitsplätze wieder. Wir freuen uns über diesen Effekt.“

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