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Pressemeldung vom 19.04.2005

Ryanair mit vier neuen Zielen ab Frankfurt-Hahn

London-Stansted / Frankfurt-Hahn, 19. April 2005 - Erstmals Portugal-Verbindung ab Deutschland – Zudem drei neue Zentral- und Osteuropa-Ziele in Polen und der Slowakei – Neue Routen starten mit dem Winterflugplan 2005/2006


Ryanair, Europas Branchenführer in Sachen Billigflugreisen, kündigte heute die Erweiterung seiner Basis Frankfurt-Hahn an. Mit Beginn des Winterflugplans 2005/2006 Ende Oktober gehen vier neue Routen an den Start, die ab sofort im Reservierungssystem schon freigeschaltet und damit buchbar sind.

Mit Porto wird erstmals ein portugiesischer Zielflughafen von Ryanair ex Deutschland angeflogen, daneben erschließt sich mit Bratislava in der Slowakei deutschen Ryanair-Fluggästen ebenso ein neues Reiseland wie mit den beiden polnischen Zielen Danzig an der Ostsee und Rzeszów im Süden des Landes Richtung ukrainischer Grenze. Zur Streckeneinführung werden ab sofort via www.ryanair.de die beiden polnischen Verbindungen für 14,99 Euro, Bratislava und Porto für 17,99 Euro One Way inklusive Steuern und Gebühren verfügbar sein.

Ein kleiner Blick zurück in die Historie: Ryanair, Deutschlands Billigfluglinie Nr. 1, nahm im April 1999 den Betrieb am Flughafen Frankfurt-Hahn auf – zunächst mit täglichen Flügen nach London-Stansted. Der Hunsrückflughafen wurde im Februar 2002 zur ersten deutschen Ryanair-Basis, als der irische Branchenriese drei Flugzeuge dort stationierte. Kurz darauf, im Dezember 2002, kamen zwei weitere Boeings 737-800 hinzu. Das sechste Flugzeug nahm am 1. März dieses Jahres auf dem Hahn den Betrieb auf – zeitgleich startete der irische Branchenriese mit dem österreichischen Klagenfurt seine 22. Verbindung von dort aus. Als Ziel Nr. 23 wird ab 3. Mai 2005 erstmals Dublin direkt angeflogen. Ryanair begrüßte in Frankfurt-Hahn im Kalenderjahr 2004 über 2,6 Millionen Fluggäste. Für 2005 wurden bislang drei Millionen Ryanair-Passagiere auf dem Hahn angepeilt.

Sean Coyle, Director of Scheduled Revenues, zu den Entwicklungen am Flughafen Frankfurt-Hahn: “Seitdem wir im Februar 2002 unsere erste deutsche Basis in Betrieb nahmen, haben sich durch die seit 1. März dort stationierte sechste fabrikneue Boeing 737-800 nicht nur unsere Gesamtinvestitionen am Airport Frankfurt-Hahn auf aktuell über 350 Millionen US-Dollar addiert. Die neuen Kapazitäten ermöglichen auch eine weitere Streckennetzentwicklung – und mit Polen, Portugal und der Slowakei erschließen sich uns neue Märkte ex Deutschland.

Alle vier neuen Strecken nach Bratislava, Danzig, Porto und Rzeszów sind ab sofort unter www.ryanair.de schon zu einem Einstiegspreis ab 14,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren buchbar und starten bis auf Rzeszów – Flugbeginn am 1. November – alle am 30. Oktober 2005, dem Tag, an dem bekanntlich die Sommerzeit zu Ende geht.

Wir raten jedem, der eines der attraktiven Einführungs-Schnäppchen-Tickets ergattern will, schnell zu buchen, da wir von einer großen Nachfrage ausgehen! Denn Ziele wie die einstige Hansestadt Danzig, der polnische Bischofssitz Rzeszów, die slowakische Metropole Bratislava oder die Hafenstadt Porto an der Costa Verde sind für Urlauber wie Geschäftsreisende gleichermaßen interessant.“

Ryanair, Europas führende Niedrigpreisfluggesellschaft, bietet derzeit 224 Routen in 20 Länder an (Stand: 14. April 2005). Der Preiswertanbieter verfügt aktuell über 12 europäische Hubs und wird bis zum Jahresende 2005 über eine Flotte von 96 Boeing 737-800 verfügen. Hinzu kommen weitere 129 Festbestellungen, die in den folgenden sechs Jahres ausgeliefert werden. Ryanair beschäftigt zur Zeit 2.600 Angestellte und wird im Geschäftsjahr 2005/2006 über 34 Millionen Passagiere transportieren.

In Deutschland bietet Ryanair Routen ab den Flughäfen Frankfurt-Hahn, Lübeck, Friedrichshafen, Airport Weeze, Altenburg-Nobitz, Berlin-Schönefeld und Karlsruhe/Baden-Baden an. Allein am deutschen Hub Frankfurt-Hahn sind ab 1. März 2005 sechs Flugzeuge stationiert, die 23 Destinationen anfliegen.

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Bei Rückfragen: Caroline Baldwin, mobil 0044 / 7979 / 59 36 47

Informationen zu den neuen Destinationen

Bratislava
Bratislava liegt an der Donau, der mächtigen Wasserstraße, die Westeuropa mit Osteuropa verbindet und die seit alters her für die Völker Europas ein wichtiger Weg für wirtschaftliche Beziehungen von West nach Ost oder umgekehrt war. Das Dreiländereck Österreich - Ungarn - Slowakei, in dessen Zentrum Sie Bratislava finden, liegt für Handelsbeziehungen, den Fluß von Innovationen, für den internationalen Fernverkehr und für einen regen Tourismus äußerst günstig, zumal diese Gegend sich nur 150 km südwestlich des geografischen Zentrums des europäischen Kontinents befindet. Bei den von europäischen Gremien geplanten Infrastrukturen für den Wirtschaftsraum Europa bleibt also für die Gegend um Bratislava aufgrund ihrer zentralen Lage nur der Weg nach vorne.

Bratislava ist als Hauptstadt der Slowakischen Republik - kurz Slowakei - die größte Stadt des Landes. Etwa 450.000 Einwohner leben in diesem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum.

Bratislava ist für Entdecker eine touristische Attraktion. Die Landeshauptstadt ist nicht nur Sitz der slowakischen Regierung - sie ist auch ein kulturelles und touristisches Zentrum. Egal, ob die imposante Preßburg auf dem Burgberg oder der beeindruckende Martinsdom sehr nahe der Stadtautobahn. Diese Stadt atmet Kultur und Geschichte. Für viele Slowakei - Urlauber beginnt die Reise durch das Land hier in der Hauptstadt und deren Umgebung.

Von Bratislava nach Wien - der Hauptstadt Österreichs - beträgt die Entfernung ca. 65 Kilometer - ideal für einen Tagesausflug. Nach Budapest, der Hauptstadt Ungarns, beträgt die Entfernung ca. 195 Kilometer. Der Flughafen in Borispol liegt etwas 25 km entfernt.

Danzig
Danzig ist die Meerhauptstadt Polens und zugleich ein großes Zentrum für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, populäres Zentrum für Tourismus. Danzig zählt beinahe eine halbe Million Einwohner. Die an der Danziger Bucht, an der südlichen Ostseeküste gelegene 1000 Jahre alte Hansestadt erfüllte seit Jahrhunderten die Schlüsselrolle bei dem Warenaustausch zwischen Nord- und Westeuropa und den Ländern in Mittel- und Osteuropa.

Das gastfreundliche Danzig lädt auf seine bezaubernde Gassen und in historische Innenräume, in Seebadeanstalten und auf Segeltouren, in bequeme Hotels, elegante Restaurants und stimmungsvolle Cafés ein. In der Stadt sind einige Theater, die Philharmonie, die Oper, die Musiksommerbühne, drei Multikinos, sowie ein paar kleinere Kinosäle, populäre Jugendclubs, Pubs und Diskos tätig. Dieses reiche Kulturangebot, in dem jeder etwas für sich, unabhängig von seinem Hobby oder seiner Stimmung, finden kann, wird durch zahlreiche Museen, Konzerte, Jahrmärkte, Ausstellungen, zahlreiche Straßentheaterspektakel ergänzt.

Der Internationale Flughafen Trójmiasto in Danzig Rebiechowie ist hinsichtlich der Anzahl der Passagiere der drittgrößte Flughafen in Polen und der wichtigste Ersatzflughafen für Warschau. Er bedient den Ballungsraum von drei Städten (Danzig, Gdingen, Zoppot) sowie die ganze pommersche Region.

Der Danziger Flughafen ist der einzige in Polen, der nach dem Krieg von Grund auf erbaut wurde und feierte im Jahre 2004 sein 30-jähriges Bestehen. Der moderne Passagierterminal entstand im Jahre 1997 zur Tausendjahresfeier von Danzig. Eine Million Passagiere jährlich können hier abgefertigt werden. Weitere Investitionen sind geplant, u.a. die Modernisierung der Cargoabteilung und der Bau weiterer Passagierterminals.

Der Flughafen Trójmiasto in Rebiechewo liegt etwa 14 km westlich vom Zentrum von Danzig entfernt. Vom Flughafen gibt es einen regelmäßigen Bustransfer ins Zentrum. Fahrkarten können beim Fahrer gekauft werden. Der Fahrplan der Stadtbusse ZKM Danzig ist verfügbar auf der Seite http://www.zkm.gda.pl

Taxis
Super Hallo Taxi - Tel. 9191, 0 602 31 91 91, 0800 11 91 91 (ab 2 Zloty pro Kilometer) Taxi Plus (Taxistand beim Terminal) - Tel. 9625

Porto
Die Stadt Porto liegt am Rio Douro im Norden von Portugal und ist die zweitgrößte Stadt Portugals. Sie ist der wichtigste Industriestandort des Landes und Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes. Das Stadtzentrum von Porto wurde 1996 von der UNESCO in die Welterbeliste eingetragen. Portos bekanntester Exportartikel ist der Portwein. Die Weinberge hierfür liegen etwa 100 km flussaufwärts bei Pinhão. Die Stadt wurde 715 bis 997 von den Mauren beherrscht, 1130 startete hier der Kreuzzug unter Führung von Alfonso Henrique, dem ersten portugiesischen König.

Die meisten Atlantikhäfen führen irgendeinen Zusatz im Namen: Zum Beispiel Porto Santo - heiliger Hafen -, Porto Seguro - sicherer Hafen - oder Porto Alegre - fröhlicher Hafen. Porto, die portugiesische Stadt am Douro und europäische Kulturhauptstadt 2001, heißt einfach und stolz nur Porto, denn sie ist mit keiner anderen Hafenstadt zu vergleichen, weder in Portugal noch sonst wo. Der bergige, flussreiche Norden zeigt sich üppig, saftiggrün; in den malerischen Fluss- und Tallandschaften reifen die Trauben für den berühmten Portwein und den Vinho Verde. Im Vergleich zum Süden Portugals ist der Norden reicher an Traditionen, Herrenhäusern und Kapital. Nicht von ungefähr gilt das prosperierende Porto mit seinen vielen Kontoren, Kirchen und Weinkellern als die "heimliche Hauptstadt". Im Jahr 2001 ist Porto die "Kulturhauptstadt Europas", ein Ereignis, das die Stadtväter wie zuvor in Lissabon 1994 dazu nutzen, um die Infrastruktur zu verbessern

Weitere Informationen unter www.ryanair.com

Rzeszów
Rzeszów ist wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Südostpolens, Hauptstadt der Podkarpackie -Woiwodschaft und Bischofssitz. Mit seiner Fläche von 54 km² und 163 Tsd. Einwohnern gehört es zu den größten Stadtzentren in dieser Region Polens. In der weiten Ebene des Wisłok-Flusses am Rande des Sandomierska-Talkessels und des Karpatenvorgebirges gelegen, bietet die Region ein kontrastreiches Natur- und Landschaftsbild. Vom Süden her, getrennt vom gewundenen Flusslauf des Wisłok, zieht sich am Stadthorizont das Strzyżowsko-Dynowskie Vorgebirge hin. Vom Norden her eröffnet sich das Tief der Vorkarpatenrinne, das dann in der Kolbuszowski - Hochebene, meist noch von den Waldungen des ehemaligen Sandomierska - Urwaldes bewachsen, ansteigt. Die Grenznähe zur Ukraine und der Slowakei bestimmt die Stadt zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Die Entfernung zur slowakischen Grenze beträgt ca 100 km und zu der Grenze mit der Ukraine kaum 90 km.

Besuchern, die für Vergangenheit und Kultur Interesse haben, empfehlen wir die Besichtigung der Rzeszower Altertümer, deren Erhalt und Restaurierung die Stadtverwaltung pietätvoll umsorgt. Die urkundlich belegte Geschichte der Stadt geht auf das Jahr 1354 zurück, in dem König Kasimir der Große Rzeszów die Stadtrechte verlieh. Zu den interessantesten Denkmälern gehören: die im 14. Jh. gebaute Pfarrkirche; das vom 15. Jh. datierte, mehrmals um- und ausgebaute Rathaus (liebevoll in den Jahren 1993-1996 restauriert); das aus dem 16. Jh. stammende Lubomirski-Schloß; die aus dem 17. Jh. datierten Bauten des Bernhardinerklosters, des Piaristenkonvents und des Lubomirski-Sommerpalastes; das Kirchen- und Klostergebäude des Reformatenordens aus dem 18. Jh. und die Bürgerhäuser am Alten Markt, deren jetzige architektonische Form das Ergebnis zahlreicher, im 17. Jh. begonnener Umbauarbeiten ist.

Der Flughafen in Jasionka liegt 11 km in unmittelbarer Nähe der geplanten Autobahn von Rzeszów entfernt.

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