Abflüge Ankünfte Parken Routenplaner

Presse Archiv

Pressemeldung vom 31.03.2005

Mit 146 Prozent Rekordplus gen Frachthimmel

Frankfurt-Hahn, 31. März 2005. Aeroflot, Russlands größte Luftfahrtgesellschaft, feiert ihr fünfjähriges Bestehen auf ihrem Europahub für Fracht, dem Flughafen Frankfurt-Hahn, mit Rekordzahlen. Für 2004 weist die russische Airline die größte Steigerungsrate seit jeher auf: Mit insgesamt 42.142 Tonnen Frachtumschlag übertraf die Frachtfluggesellschaft ihr Vorjahresergebnis um 146 Prozent (2003: 17.103 Tonnen) – der Export stieg mit knapp 18.000 Tonnen um 151 Prozent und der Import mit über 24.000 Tonnen um 143 Prozent. Der Anteil der Aeroflot-Frachtflüge in 2004 betrug im Vergleich zu den Gesamtzahlen der geflogenen Fracht am Flughafen Frankfurt-Hahn (66.145 Tonnen in 2004) bemerkenswerte 64 Prozent. Seit Start auf dem viertgrößten Frachtflughafen Deutschlands im April 2000 hat die Airline um die 77.000 Tonnen Fracht umgeschlagen. Mit Beginn des Sommerflugplanes (Ende März) wurden die Flugfrequenzen von Frankfurt-Hahn von elf auf 13 Flüge die Woche aufgestockt: Auf dem Aeroflot-Flugplan stehen jetzt elf Flüge die Woche nach Moskau mit Anschlussflügen nach Shanghai, Hongkong, Tokio und Peking (vorher waren es neun) und wie bisher zwei Flüge die Woche nach Oslo/Norwegen. Aeroflot hat zur Zeit vier DC-10-Frachter auf dem Hahn stationiert.


Russlands größte und bedeutende Fluggesellschaft Aeroflot startete am 1. April 2000 zunächst mit Charterfrachtflügen vom Flughafen Frankfurt-Hahn aus und transportierte damals nur Elektrogeräte und Autoersatzteile. In dem besagten Jahr schlug das Unternehmen knapp 6.000 Tonnen Fracht um – heute ist das siebenfache Ergebnis zu verzeichnen. Fünf Jahre später kürt Aeroflot das Jahr 2004 mit 42.142 Tonnen geflogener Fracht – 146 Prozent mehr als in 2003 - als ihr Rekordjahr. Allein in den Monaten Oktober und November des vergangenen Jahres transportierte Aeroflot über 10.000 Tonnen. „Diese Zahlen für Oktober und November haben wir vor allem dem stärkeren Weihnachtsgeschäft zu verdanken“, berichtet Oleg Korolev, Regional Cargo Manager für Europa mit Sitz in Frankfurt-Hahn. „Schon nachdem wir am 26. Oktober 2003 unsere Flotte von zwei auf insgesamt vier DC10-F auf unserer Europabasis Frankfurt-Hahn erweiterten, war enormes Wachstum absehbar“, Korolev weiter. Zu den Gründen der Erweiterung zählte dabei die immer stärker werdende Nachfrage nach Frachtgütern von und nach Asien. „Deshalb bieten wir ab Beginn unseres Sommerflugplanes nun zwei weitere Flüge über Moskau nach Shanghai, Honkong, Tokio und Peking an. Insgesamt elfmal die Woche fliegen wir über Moskau gen Asien. Und wir fliegen wie bisher zweimal die Woche nach Oslo/Norwegen, um den frischen und begehrten Lachs der Norweger weiterhin nach Tokio zu befördern“.

„Frankfurt-Hahn ist und bleibt unser bedeutendes Tor nach Russland und Asien“, führt Korolev weiter aus. Zu den profilierten Merkmalen des viertgrößten Frachtflughafens Deutschlands gehöre dabei verstärkt die stabile 24-Stunden-Betriebsgenehmigung, die zentrale Lage in Europa und die flexible Slotvergabe, die für die effizienten Planungen von internationalen Frachtfluggesellschaften unabdingbar seien. Zudem verspreche sich die Airline durch die genehmigte Start- und Landbahnverlängerung von 3.045 auf 3.800 Metern, das derzeit wichtigste Entwicklungsprojekt der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, einen noch wirtschaftlicheren Frachtflugbetrieb.

„Wir freuen uns sehr über die enormen Wachstumszahlen unserer stärksten und bedeutenden Linienfrachtfluggesellschaft Aeroflot. 64 Prozent Anteil am Gesamtaufkommen der geflogenen Fracht ab Hahn beweist, dass wir unsere stabile Position als viertgrößter Frachtflughafen in Deutschland sowie unsere steigende Bedeutung im internationalen Frachtmarkt vor allem Aeroflot zu verdanken haben“, sagt Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH.

Die Prognose der Betreibergesellschaft für das Frachtkaufkommen in 2005 beläuft sich auf 80.000 Tonnen geflogener Luftfracht und 220.000 Tonnen inklusive Straßenersatzverkehr. Zu den weiteren Frachtfluggesellschaften auf dem Hahn, die Liniendienste anbieten, gehören unter anderem Air Armenia, Air France Cargo, British Airways World Cargo, Egypt Air, Iran Air, MNG Airlines, Royal Jordanian und ab April 2005 Air New Zealand Cargo.

4.314 Zeichen / 61 Zeilen

Über Aeroflot auf dem Hahn
Im März 2002 verlegte Aeroflot ihre Europabasis von Luxemburg auf den Hahn und ersetzte den Frachtflieger Ilyushin Il-76 durch die moderne DC-10, die auf der Mittelstrecke 64 Tonnen und auf der Fernroute 49 Tonnen zuladen kann. Drei Flüge führte Aeroflot damals wöchentlich durch: ein Flug von Hahn über Moskau nach Tokio und zwei Flüge von Hahn über Oslo und Novosibirsk nach Tokio. Nach der Auslieferung der zweiten DC-10 im August 2002 startete Aeroflot mit zwei Flügen wöchentlich nach Beijing und zwei Flügen nach Tokio.

Mit Beginn des Winterflugplans 2003 am 26. Oktober wurden auf dem Hahn zwei weitere Frachtflugzeuge vom Typ DC-10 stationiert. Insgesamt hat die Aeroflot nun vier DC-10-Frachter im Portfolio ihres Europa-Hubs in Frankfurt-Hahn. Zu den Destinationen kam im Oktober 2003 Shanghai mit zwei Flügen pro Woche hinzu. Ebenso wurde die Frequenz nach Moskau von drei Flügen pro Woche auf einen täglichen Service erweitert. Neben der Reservierung von Cargo und Passagierflügen, Auslieferung von Importfracht zu verschiedenen europäischen Städten und der Organisation von Frachtcharterflügen bietet Aeroflot vor allem den Transport von allgemeinen, verderblichen und Gefahrgütern in den Fernen und Mittleren Osten, Russland und die GUS. Zu den Frachtgütern zählen vor allem technische Geräte wie Computer, Flachbildschirme oder Mobiltelefone aber auch Tiere wie Eisbären, Tiger, Lamas oder Hilfsgüter für Kinderheime in Novosibirsk.

Weitere Informationen über www.aeroflot.ru/eng / Fotomaterial über nuray.gueler@hahn-airport.de

Anlagen zu diesem Artikel