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Pressemeldung vom 07.01.2005

Der Ausbau geht weiter

Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Start- und Landebahn am Flughafen Frankfurt-Hahn gehen weiter. Das Oberverwaltungsgericht Koblenz teilte der Flughafengesellschaft heute mit, dass „der Senat nach einer Beratung gegenwärtig keine Veranlassung sieht, einen sogenannten Hängebeschluss zu erlassen“.


Der Bauablaufplan sieht für die kommenden Wochen die Räumung des Baufeldes, das heißt den Abtransport des Holzes und die Entfernung der Wurzeln auf den gerodeten Flächen vor. Archäologische Untersuchungen, Vermessungsarbeiten, Baugrunduntersuchungen und die Errichtung eines Bauzaunes zur Sicherung des Baufeldes werden folgen. Mit einer Entscheidung im Eilverfahren rechnet die Flughafengesellschaft im Frühjahr 2005. Bis dahin sind keine weiteren Rodungsarbeiten vorgesehen. Bisher wurden circa 30 Hektar Wald zur Freimachung des eigentlichen Baufeldes gerodet. Hier handelte es sich überwiegend um Fichtenholzmonokultur. Die vorliegenden Untersuchungen haben ergeben, dass sich im derzeit beanspruchten Bereich keine Quartierbäume der Mopsfledermaus befinden und dieser auch nicht zu den bevorzugten Jagdgebieten gehört. Von den aktuellen Maßnahmen sind daher auch keine Auswirkungen auf den Lebensraum der Mopsfledermaus zu erwarten. Ein Zeitverzug ist durch den Antrag des BUND und des NABU nicht entstanden.

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