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Pressemeldung vom 04.01.2005

Fundament für die Zukunft

Der Flughafen Frankfurt-Hahn startet zuversichtlich ins neue Jahr. In allen Bereichen des Flughafens sind Bauarbeiter damit beschäftigt, die Fundamente für die weitere Entwicklung zu legen – von der Zufahrtsstraße über einen Terminalzwischenbau bis hin zu Abfertigungsflächen. Nun kann auch das wichtigste Projekt in Angriff genommen werden: die Verlängerung der Start- und Landebahn.


Wie bereits berichtet, wurde am 28.12.2004 mit dem Planfeststellungsbeschluss die Verlängerung der Start- und Landebahn von momentan 3.045 Meter auf eine Gesamtlänge von 3.800 Meter genehmigt. Die Verlängerung ist notwendig, um die bereits am Flughafen angesiedelten Frachtlinien am Flughafen zu halten und neue zu gewinnen. Gemäß Landesentwicklungsplan soll der Flughafen Frankfurt-Hahn zum Personen- und Frachtflughafen ausgebaut werden. Bisher hat sich vor allem der Passagierverkehr stark entwickelt. Die wirtschaftliche Entwicklung des Flughafens setzt aber auch die weitere Entwicklung der Frachtverkehre voraus. Nur durch die Stärkung beider Geschäftsbereiche – Passage und Fracht – wird der Flughafen Frankfurt-Hahn in der Lage sein, gewinnbringend zu arbeiten. Hierfür ist jedoch die Verlängerung der Start- und Landebahn unbedingt notwendig. Durch sie wird es erst möglich, Frachtflugzeuge auf langen Strecken wirtschaftlich, d.h. ohne wesentliche Zuladungsbeschränkungen, zu betreiben. Die Planungen wurden im Sommer 2002 mit einem Raumordnungsverfahren begonnen. Seit August 2003 lief das erforderliche Planfeststellungsverfahren. Das Ergebnis wurde ursprünglich im Spätsommer erwartet. Im November sollte, so die ursprünglichen Planungen, mit dem Bau begonnen werden. Der Bauablaufplan für die Realisierung des Vorhabens sieht vor, im Winterhalbjahr das Baufeld freizumachen, um anschließend mit den Erdarbeiten für die Dammschüttung beginnen zu können. Der nunmehr vorliegende Planfeststellungsbeschluss ermöglicht es, mit den zeitlich drängenden Rodungsarbeiten für die Baufeldfreimachung zu beginnen und jeden wettermäßig geeigneten Tag zu nutzen. Die nötigen Verträge hatte der Flughafen Frankfurt-Hahn rechtzeitig mit den Waldbesitzern und Grundeigentümern getroffen. Das Investitionsvolumen für diese Maßnahme beträgt 37,5 Millionen Euro. „Wir sind unserem Ziel, neben dem Passagierverkehr den Frachtverkehr zu stärken und so bald die Gewinnzone zu erreichen, wieder ein Stück näher gekommen“, so die beiden Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, Andreas Helfer und Jörg Schumacher. „Für die Region bedeutet das Vorhaben einen wesentlichen wirtschaftlichen Impuls, die Sicherung bereits vorhandener und die Schaffung von rund 1.300 neuen Arbeitsplätzen.“

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