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Pressemeldung vom 30.12.2004

Verlängerung der Start- und Landebahn genehmigt

Rechtzeitig zum Jahreswechsel wurde dem Flughafen Frankfurt-Hahn eine gute Nachricht Zuteil: Am 28.12.2004 wurde mit dem Planfeststellungsbeschluss die Verlängerung der Start- und Landebahn von 3.045 Meter auf eine Gesamtlänge von 3.800 Meter genehmigt.


„Nun können wir durchstarten“, freuen sich die beiden Hahn-Geschäftsführer Andreas Helfer und Jörg Schumacher. „Wir brauchen die Verlängerung der Start- und Landebahn, um die bereits am Flughafen angesiedelten Frachtfluggesellschaften in Hahn zu halten und um neue zu gewinnen. Erst durch die längere Bahn wird es möglich, Frachtflugzeuge auf langen Strecken wirtschaftlich einzusetzen. Für die Region bedeutet das Vorhaben einen wesentlichen wirtschaftlichen Impuls, Sicherung der vorhandenen und die Schaffung von rund 1.300 neuen Arbeitsplätzen. Hahn ist und bleibt der Beschäftigungsmotor in der Region.“ Die Planungen wurden im Sommer 2002 mit einem Raumordnungsverfahren begonnen. Seit August 2003 lief das erforderliche Planfeststellungsverfahren. Mit dem Planfeststellungsbeschluss des Landesbetriebes Straßen und Verkehr Rheinland-Pfalz ist zusätzlich zur Verlängerung der Start- und Landebahn auch über Folgemaßnahmen entschieden worden. Diese beinhalten u.a. den Bau eines Zurollweges und eines Vorfeldes, die Verlegung der Bundesstraße B327 (Hunsrückhöhenstraße) sowie die Durchführung entwässerungstechnischer und landespflegerischer Maßnahmen. In den nächsten Wochen werde der 439-seitige Beschluss im Detail geprüft, teilte die Flughafengesellschaft mit. Im Januar 2005 wird das Land Hessen neuer Gesellschafter der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. Gleichzeitig wird das Grundkapital um 20 Millionen Euro erhöht. Damit ist die finanzielle Grundlage für wichtige Investitionen auf dem Flughafen geschaffen, die der Betreibergesellschaft ermöglichen werden, bald die Gewinnzone zu erreichen.

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