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Pressemeldung vom 16.09.2004

Mit voller Kraft voraus nach Südafrika und Fernost

Flughafen Frankfurt-Hahn, 16. September 2004. Ab heute stützt ein weiterer starker Airline-Partner das Cargo-Standbein des viertgrößten deutschen Frachtflughafens: British Airways World Cargo plant von nun an, zwei Frachtflüge pro Woche mit einem Jumbo-Frachter vom Typ Boeing 747 ab Frankfurt-Hahn durchzuführen. Mit einer Frachtkapazität von etwa 110 Tonnen pro Maschine werden dann verschiedenste Frachtgüter über Accra nach Johannesburg sowie über Bahrain nach Hongkong befördert.


„Bei der besonderen operativen Herausforderung unserer geplanten Nacht-flüge konnte sich der Flughafen Frankfurt-Hahn aufgrund seines besonders kundenfreundlichen 24-Stunden-Betriebs bei sehr attraktiver Preisstruktur gegenüber unserem jetzigen Flughafen-Standort Köln-Bonn erfolgreich durchsetzen“, so Joachim Klecha, Regionalleiter für Deutschland, Österreich und Schweiz bei British Airways World Cargo zum Wechsel. „Auch waren für uns die Synergiemöglichkeiten mit der Muttergesellschaft Fraport AG, wo wir auch operieren, ein weiterer Anreiz“, Klecha weiter. Natürlich zählten auch die zentrale Wirtschaftslage inmitten Europas und die kurzen Wege vom Vorfeld zur Straße sowie die Flexibilität und Schnelligkeit der Flughafen-Mitarbeiter zu den Kriterien, die letztendlich den Erfolg für Frankfurt-Hahn brachten.

„Mit British Airways World Cargo als eine der zehn größten Frachtfluggesellschaften weltweit stärkt der Flughafen Frankfurt-Hahn sein zweites Standbein Fracht. Ich rechne mit einem spürbaren Impuls für die regionale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt“, sagte der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Hans-Artur Bauckhage. Durch den Eintritt von British Airways World Cargo würden zahlreiche neue Arbeitsplätze entstehen. Die Luftfrachtindustrie sei auch deshalb ein wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes, weil sie die Attraktivität für ausländische Investoren erhöhe.

Natürlich spiele in diesem Zusammenhang auch die Fraport AG als Muttergesellschaft und Haupteigner von Frankfurt-Hahn mit zur Zeit 73,07 Prozent eine entscheidende Rolle. „Seit dem Einstieg der Fraport AG 1998 hat der Flughafen Frankfurt-Hahn eine dynamische Entwicklung genommen. Nicht nur mit dem einmaligen Low-Cost-Konzept im Bereich Passage weist der ehemalige amerikanische Militärstützpunkt stetigen Erfolg auf, auch der Frachtverkehr gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit dem heutigen Start von British Airways World Cargo auf dem Hahn sind wir auf dem besten Weg, auch hier unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit zu festigen“, führt Professor Dr. Manfred Schölch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Fraport AG sowie Aufsichtratsvorsitzender der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, aus.

„Wir freuen uns besonders, dass British Airways World Cargo uns den Vortritt gegenüber Köln/Bonn gelassen hat. Was wirklich am Markt zählt ist ein stimmiges Konzept und die Sensibilität für die Wünsche der Kunden“, sagt Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. „Die Preissensibilität der Airlines wird immer höher – nur der Flughafen gewinnt, der mit niedrigen Kosten ein Maximum an Leistung gewährleisten kann, ohne dabei selbst minus zu machen“, ergänzt Andreas Helfer, kaufmännischer Geschäftsführer des Flughafens Frankfurt-Hahn. Um rentabel zu sein, werde nur gebaut, was der Kunde braucht und das zu niedrigen Kosten.

Für den reibungslosen Ablauf der Frachtabfertigung auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn sorgt neben den engagierten Mitarbeitern der Flughafengesellschaft auch das Partnerunternehmen ACL – Advanced Cargo Logistic GmbH, die ihren Betrieb im November 2000 aufgenommen hat. „Mit dem Mix aus Erfahrung und Einsatzbereitschaft überzeugen wir unsere namhaften Cargo-Kunden seit beinahe vier Jahren. An 365 Tagen 24 Stunden sind wir für sie da. Unser einzigartiges Konzept ist die Kombination aus Hightech und Kompetenz. Dem Kunden wird höchste Sicherheit und Qualität nach internationalem Standard garantiert. Den Besonderheiten der Fracht begegnen wir mit einem exakt zugeschnittenen, hochtechnisierten Cargosystem. Wir bieten unseren Kunden eine umfangreiche Produktpalette, u.a. dokumentarische Abfertigung, Be- und Entladung der LKW’s, Konsolidierung und Palettierung der Fracht, Zollabfertigung, kurzfristige und fachgerechte Zwischenlagerung, z. B. verderblicher Waren, von Gefahrgut, radioaktivem Material. Für unsere Kunden ist der direkte Zugang zum Vorfeld von ACL von besonderer Bedeutung. Damit sind kurze Wege zwischen optimalem Be- und Entladen gewährleistet“, sagt Ute Rabenberg, Betriebsleiterin von ACL auf dem Hahn und freut sich auf die neuen Aufgaben für British Airways World Cargo. Im März 2001 eröffnete das Unternehmen das Luftfracht Logistik Zentrum direkt am Vorfeld und gilt als eines der modernsten Luftfrachtabfertigungszentren in Europa.

Die Prognose der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH für das gesamte Frachtaufkommen in diesem Jahr liegt bei etwa 180.000 Tonnen inklusive Luftfrachtersatzverkehr. Zusätzliche Vorfeldpositionen hauptsächlich für Großraum-Frachter sind für dieses Jahr geplant. Deutschlandweit hält der zehntgrößte internationale Verkehrsflughafen seine Frachtposition stabil auf Platz vier, europaweit ist Hahn mittlerweile an 20. Stelle und weltweit auf Rang 91. Namhafte Frachtfluggesellschaften wie Aeroflot, Air France, MNG Airlines, Iran Air, Egypt Air, Royal Jordanian und Air Armenia bauen schon seit Jahren auf den Hahn.

Weitere Informationen zu British Airways World Cargo sind über www.baworldcargo.com, zum Flughafen Frankfurt-Hahn über www.hahn-airport.de und zur ACL über www.cargo-logistic.de abrufbar.

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